SASAD – rosa Teehybride-Rose – Márk
Mit ihrer eleganten, aufrecht-buschigen Wuchsform und dem gleichmäßigen, mittleren Rosa bietet SASAD eine robuste Grundlage für dauerhaft repräsentative Rosenflächen in Parks und Wohnanlagen, selbst auf schwereren Böden mit professioneller Drainage über tonigen Schichten. Die gefüllten, großen Blüten mit becherförmiger Silhouette, perlmuttschimmernden Reflexen und Remontierfreude sorgen vom Frühsommer bis in den Herbst für einen kontinuierlichen, hochwertigen Blütenschmuck, der sich gleichermaßen für Beet- und Schnittnutzung eignet. Dank der wurzelechten, entwickelten NATURAL-Pflanzen etabliert sich der Bestand rasch: Im ersten Jahr konzentriert sich die Rose auf das Wurzelwerk, im zweiten Jahr folgt der kräftige Triebaufbau, im dritten Jahr zeigt sich der volle Zierwert mit geschlossenen Flächenbildern. Die gute Krankheitsresistenz gegen Mehltau, Schwarzflecken und Rost reduziert den Pflanzenschutzaufwand spürbar, während die Winterhärte bis etwa –18 °C auch in kontinental geprägten Regionen Sicherheit bietet. Das harmonische Höhen-Breiten-Verhältnis ermöglicht klare Pflanzbilder in Modulbeeten und an Verkehrsinseln, die leicht zu pflegen sind und einheitlich wirken. Die mäßig dornigen Triebe erleichtern den Rückschnitt und das Entfernen verblühter Köpfe, was insbesondere für kommunale Pflegeteams und Dienstleister im Grünflächenmanagement ein Plus an Arbeitssicherheit bedeutet. Ergänzt durch eine mittlere, tee-fruchtige Duftnote sowie dekorative, orange-rote Hagebutten im Herbst entsteht ein über die Saison gestaffelter Zierwert, der auch ohne hohe Chemie- und Arbeitsintensität überzeugt, während das wurzelechte System die Langlebigkeit und Regenerationsfähigkeit der Bepflanzung nachhaltig unterstützt.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Repräsentative Parkbeete mit Schnittoption |
Die großen, becherförmigen Blüten in klarem Rosa liefern zugleich einen ruhigen Flächeneindruck und hochwertiges Schnittmaterial; regelmäßiges Nachblühen hält die Anlage lange attraktiv, während das Entfernen verblühter Stiele in die Schnittnutzung integriert werden kann – ideal für kommunale Verwaltungen. |
| Wohnungsnahe Grünzüge mit reduzierter Chemie |
Die ausgeprägte Widerstandsfähigkeit gegenüber Mehltau, Schwarzflecken und Rost erlaubt eine deutliche Reduktion von Pflanzenschutzmaßnahmen, senkt Kontrollaufwand und Einsatzfahrten und unterstützt Vorgaben zu Schadstoffminimierung in sensiblen Wohnquartieren – ein Vorteil für Bestandsbetreiber. |
| Großflächenbepflanzung mit einheitlichem Bild |
Aufrecht-buschiger Wuchs, klar definierte Höhe und die empfohlene Pflanzdichte von etwa 3 Pflanzen/m² führen zügig zu geschlossenen, homogenen Beständen, in denen Lückenpflege und Nachpflanzungen minimiert werden; das erleichtert die Budgetplanung für Grünflächenverantwortliche. |
| Parkanlagen in kühleren Lagen |
Die Winterhärte bis etwa –18 °C (H7, USDA 6b) macht den Einsatz in vielen mitteleuropäischen Regionen zuverlässig, selbst in leicht exponierten Lagen oder Übergangszonen; der Bestand bleibt über Jahre stabil und reduziert Ersatzpflanzungen – entscheidend für Kommunalbetriebe. |
| Promenaden und Eingangsbereiche mit Duftakzent |
Die angenehm tee- und fruchtig duftenden Blüten mit mittlerer Intensität schaffen an Wegen, Sitzbereichen und Eingängen eine wahrnehmbare, aber nicht aufdringliche Duftkulisse, die auch bei dichterer Pflanzung nicht überladen wirkt – wertvoll für Objektplaner. |
| Verkehrsnahe Beete mit stabiler Struktur |
Der kompakte, mäßig breite Wuchs liefert auch unter Belastungen durch Wind, Streusalzspritzer und Abluft ein geordnetes Erscheinungsbild; in Kombination mit professionell geplanter Wasserführung über dichte, tonige Untergründe bleibt der Bestand langfristig standfest – wichtig für Infrastrukturträger. |
| Rosenflächen mit sicherer Pflegehandhabung |
Die mäßig bestachelten Triebe erleichtern Schnitt- und Pflegearbeiten, reduzieren Verletzungsrisiken und beschleunigen Arbeitsabläufe beim Totkopfen sowie beim jährlichen Rückschnitt, was insbesondere bei großen Beständen zu messbaren Zeitvorteilen führt – ein Plus für Pflegedienstleister. |
| Nachhaltige Parkbilder mit Herbstaspekt |
Die im Spätsommer und Herbst erscheinenden, orange-roten, ellipsoidförmigen Hagebutten setzen zusätzliche Farbe, bieten subtilen Naturerlebniswert und verlängern den Zierzeitraum über die Blüte hinaus, ohne die Rosenpflege wesentlich zu erschweren – interessant für Gestalter. |
Dekorationsideen
- Rosiger-Schnittstreifen – Längsbeete entlang von Wegen mit SASAD als Band, ergänzt um blaue Lavandula angustifolia für Duftkontrast und Insektenaspekt – Zielgruppe: Planer von Promenaden und Klinikzugängen.
- Wohnhof-Rosenkarree – Quadratische Beete vor Wohnanlagen mit homogenen SASAD-Pflanzungen und niedrigen Alchemilla-mollis-Säumen für weiche Übergänge – Zielgruppe: Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften.
- Park-Solitärinseln – Einzel- und Dreiergruppen von SASAD in Raseninseln, kombiniert mit duftendem Philadelphus coronarius im Hintergrund – Zielgruppe: Betreiber großzügiger Parkanlagen und Klinikgärten.
- Rondell-mit-Schnittreserve – Kreisbeete auf Plätzen oder an Knotenpunkten, bei denen innen höhere SASAD-Pflanzungen als Schnittquelle, außen niedrigere Staudenbänder für Rahmenwirkung stehen – Zielgruppe: Kommunale Grünflächenämter.
- Eingangsduft-Szene – Beete beidseits von Eingängen mit SASAD in rhythmischen Gruppen, unterpflanzt mit zurückhaltenden Bodendeckern, um Duft und Farbe klar zu inszenieren – Zielgruppe: Institutionen, Hotels und Bildungseinrichtungen.
Fachliches Sortenprofil
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
SASAD – rosa Teehybride-Rose – Márk; Rosengruppe Hybrid Tea, Handelstyp Teehybride Rose, ausstellungsgeeignete Sorte auch für Schnittzwecke, Teil der pharmaROSA NATURAL Produktlinie wurzelechter Rosen. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet 1967 in Ungarn von Márk Gergely am Budapester Institut für Gartenbauforschung; Erstvermarktung durch PharmaRosa Kft., ohne bekannte Elternkombination, klassische, bewährte Teehybriden-Selektion für Beet- und Schnittnutzung. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Aufrecht-buschiger Strauch mit etwa 80–110 cm Höhe und 50–70 cm Breite, mäßig dornig, mittelgrünes, leicht glänzendes Laub; neigt bei sachgerechtem Rückschnitt zur Ausbildung klarer, strukturierender Blütenstiele. |
| Blütenmorphologie |
Große, 7–10 cm breite, gefüllte Blüten mit 26–39 Petalen, becherförmig und zentral gewölbt, überwiegend solitär stehend; remontiert zuverlässig mit zweiter reicher Blühphase, klassischer Teehybriden-Charakter für Schnitt und Präsentation. |
| Farbdaten und Phänologie |
Mittelrosa Grundfarbe mit leicht warmem, pfirsichartigem Unterton; beim Aufblühen Übergang zu hellrosa, später zarte Cremeanteile, silbrige Reflexe am Blütenrand; Farbstabilität mittel, mehrfach blühend von Frühsommer bis Herbst. |
| Duft und Aroma |
Angenehmer, gut wahrnehmbarer Duft mit Tee- und Fruchtnoten mittlerer Stärke, geeignet für Aufenthaltsbereiche ohne zu dominieren; gefüllte Blüten bieten nur begrenzte Ressourcen für Bestäuber, ziehen aber gelegentlich Insekten an. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Mäßige Ausbildung orange-roter, ellipsoidförmiger Hagebutten mit etwa 12–16 mm Durchmesser; liefern einen zusätzlichen, dezenten Herbstaspekt, ohne den Pflegeaufwand der Flächen signifikant zu erhöhen. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Resistenz gegen Mehltau, Schwarzflecken und Rost, reduziert Pflanzenschutzbedarf; winterhart bis etwa –18 °C (H7, USDA 6b, schwedische Zone 3) und damit für viele mitteleuropäische Standorte im öffentlichen Grün geeignet. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte; geeignet für Beete, Solitärpflanzung und Schnittnutzung; empfohlener Abstand 60 cm in Flächen, 50 cm in Hecken, 100 cm als Solitär; Pflanzdichte ca. 2,8–3,2 Pflanzen/m², Pflegeaufwand gering bei regelmäßigem Rückschnitt. |
SASAD – rosa Teehybride-Rose – Márk verbindet resistente, winterharte Bestände mit hochwertigem Blütenschmuck und zügiger Etablierung wurzelechter NATURAL-Pflanzen zu kalkulierbaren, pflegearmen Rosenflächen, die Sie bei Ihrer nächsten Flächenplanung einbeziehen sollten.