ROTILIA® – karminrote Beetrose für belastbare Rosenflächen im öffentlichen Grün
Nachhaltigkeit und Widerstandskraft prägen ROTILIA® als robuste, karminrote Floribunda für stark beanspruchte Park‑ und Straßenbegleitgrünflächen, auch dort, wo verdichtete Böden mit gezielter Drainage auf Ton standfest bleiben müssen, während ihr kompakter, buschiger Wuchs dichte, geschlossene Bestände aufbaut. Die sehr gute Krankheitsresistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost reduziert Pflanzenschutzmaßnahmen deutlich und erleichtert eine ökologisch orientierte Pflegeplanung. Halbgefüllte, selbstreinigende Blüten in leuchtendem Karminrot sichern einen gepflegten Gesamteindruck ohne ständiges Ausputzen und unterstützen gleichzeitig eine teilweise Bestäuberförderung. Dank wurzelechter, entwickelter NATURAL‑Pflanzen etabliert sich der Bestand zügig: im ersten Jahr Schwerpunkt Wurzelaufbau, im zweiten Jahr deutlicher Triebzuwachs, im dritten Jahr stabiler, voll ausgeprägter Zierwert auf großen Flächen. So entsteht eine visuell einheitliche, gut kalkulierbare Rosenfläche mit hoher Logistikeffizienz für kommunale und professionelle Betreiber.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Parkbeete mit begrenztem Pflegebudget |
Die sehr gute Blattgesundheit von ROTILIA® verringert den Bedarf an Pflanzenschutz und reduziert Schnitt- und Kontrollgänge, was Pflegebudgets spürbar entlastet; ideal für kostenbewusste Kommunen. |
| Städtische Rosenflächen auf starkem Tonboden |
Die robuste, wurzelechte Pflanze baut ein aktives Wurzelsystem auf und bleibt stabil, auch wenn verdichtete Standorte lediglich durch eine funktionale Drainageschicht auf tonigem Untergrund verbessert werden; geeignet für technisch versierte Grünpfleger. |
| Rondelle und Verkehrsinseln mit Fernwirkung |
Leuchtend karminrote, büschelige Blütenstände sorgen über die Saison für klar erkennbare Farbinseln, während die gute Selbstreinigung das regelmäßige Ausputzen erspart; ein Gewinn für stark ausgelastete Stadtbetriebe. |
| Großflächige Beete in Wohnanlagen |
Der kompakte, buschige Wuchs erzeugt homogene, beruhigende Bestände, die auch bei geringer Eingriffstiefe ordentlich wirken und damit das Wohnumfeld dauerhaft aufwerten; empfehlenswert für verantwortliche Hausverwaltungen. |
| Begrenzungen und niedrige Hecken |
Mit einer Höhe von etwa 60–85 cm und dichter Belaubung bilden die Pflanzen klare, niedrig bleibende Raumkanten, die ohne Formschnitt auskommen und dennoch strukturstark bleiben; passend für planende Landschaftsarchitekten. |
| Bodendeckende Rosenbänder |
Bei enger Pflanzdichte schließen sich die Bestände rasch, unterdrücken Beikraut und sichern eine dauerhaft dichte, niedrigere Begrünung, die Kontroll- und Jäteaufwand begrenzt; vorteilhaft für ausführende GaLaBau-Betriebe. |
| Ökologisch orientierte Gemeinschaftsbeete |
Die halbgefüllten, gut zugänglichen Blüten bieten Pollen für Insekten, ohne den klaren Zierwert zu beeinträchtigen, und erlauben in Kombination mit staudenreicher Bepflanzung eine naturnahe Optik; interessant für engagierte Bürgerinitiativen. |
| Repräsentative Eingangsbereiche von Institutionen |
Die Kombination aus ausgezeichneten Prämierungen und beständiger Blütenleistung schafft ein gepflegtes, hochwertiges Bild, das mit überschaubarem Pflegeaufwand erhalten werden kann; geeignet für anspruchsvolle Institutionen. |
Dekorationsideen
- Karminrote Parkwelle – In breiten Schwüngen gepflanzte ROTILIA®-Bänder mit Rutenhirse ‘Sangria’ erzeugen eine ruhige, pflegeleichte Wellenstruktur – Zielgruppe: kommunale Parkverwaltungen.
- Wohnhof-Rosenband – Dichte Reihen entlang von Wegen, ergänzt mit Hemerocallis-Hybriden, bilden ein robustes, saisonal abwechslungsreiches Rahmenmotiv – Zielgruppe: Wohnungsbaugesellschaften.
- Verkehrsknoten-Farbfleck – Kompakte Gruppen im Wechsel mit trockenheitsverträglichen Gräsern schaffen klare Signalfarben bei reduziertem Pflegezugang – Zielgruppe: Straßen- und Tiefbauämter.
- Institutionelle Empfangsachse – Beidseitige Pflanzung entlang von Hauptzugängen, kombiniert mit dezenten Blattschmuckstauden, vermittelt Ordnung und Wertigkeit – Zielgruppe: Kliniken, Bildungseinrichtungen.
- Gemeinschaftsbeet mit Insektenfokus – ROTILIA® in rhythmischen Blöcken mit Agastache ‘Blue Fortune’ verbindet Zierwirkung und Bestäuberangebot – Zielgruppe: quartiersnahe Bürger- und Nachbarschaftsprojekte.
Fachliches Sortenprofil
| Kriterium | Daten |
| Name und Registrierung |
ROTILIA® (eingetragener Sortenname: KORvillade), Floribunda-Beetrose aus der Kollektion RigoRosen®, anerkannter Ausstellungsname ROTILIA®; im Handel auch als Rotilia® RigoRosen® KORvillade geführt. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Wilhelm Kordes III., W. Kordes’ Söhne, Deutschland; Züchtungsjahr 1992, Registrierungsjahr 2006 (ARS), Markteinführung nach 2006, Eltern unbekannt, bewährte Züchtung für robuste Garten- und Anlagenverwendung. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Dublin Gold Medal (2001), Kortrijk Gold Medal (2001), Genf Gold Medal (2001), Madrid und Monza Silver Medal (2001), Potsdam Silver Medal (2001), Kortrijk Silver Medal (2002), Den Haag Gold Rose (2003), ADR-Zertifizierung (2002), Gold Standard (2008). |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Kompakter, aufrechter, buschiger Wuchs, etwa 60–85 cm hoch und 40–60 cm breit, mit dichter, dunkelgrüner, glänzender Belaubung und mäßiger Bestachelung; eignet sich für homogene Flächenbilder und niedrige Heckenstrukturen. |
| Blütenmorphologie |
Mittlere, 4–7 cm große, flache Blüten in büscheligen Dolden, halbgefüllt mit 9–16 Kronblättern; sehr gute Selbstreinigung, da die meisten verblühten Blüten von selbst abfallen, was den optischen Pflegeaufwand deutlich mindert. |
| Farbdaten und Phänologie |
Leuchtendes, sattes Karminrot (RHS 53B außen, 53C innen), homogen in Vollblüte, Knospen tief karminrot; Farbe hellt bei starker Sonne nur leicht auf, insgesamt gute Beständigkeit, remontiert mit üppiger Zweitblüte über die Saison. |
| Duft und Aroma |
Dezenter, wildrosiger Duft von sehr schwacher Intensität, meist nur kurzzeitig wahrnehmbar; im Vordergrund steht die zuverlässige Blütenfülle und Farbwirkung, nicht die olfaktorische Präsenz, was für öffentliche Räume oft ausreichend ist. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet mäßig zahlreiche, kugelförmige Hagebutten mit 7–10 mm Durchmesser in scharlachroter Tönung (RHS 46A), die vor allem im Spätsommer und Herbst einen zusätzlichen, eher zurückhaltenden dekorativen Aspekt bieten. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Ausgeprägte Resistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; H7-winterhart bis etwa –21 °C (USDA 6b, schwedische Zone 3); gute Hitze- und Trockenheitsverträglichkeit, bei längerer Dürre ergänzende Bewässerung empfohlen. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt Einsatz in Beet- und Parkpflanzungen, als flächige Stadt- und Verkehrsgrünrose, Begrenzung oder bodendeckende Gruppen; Pflanzabstand 35 cm in Massenpflanzung, 30 cm in Hecken, 55 cm als Solitär, empfohlen 8,2–9,4 Pflanzen/m² je nach Anordnung. |
ROTILIA® verbindet hohe Krankheitsresistenz, selbstreinigende karminrote Blüten und die schnelle Etablierung als wurzelechte pharmaROSA® NATURAL-Pflanze zu einer langfristig kalkulierbaren Rosenfläche, die Sie für öffentliche und größere private Anlagen in Betracht ziehen sollten.