Reine des Violettes – historische, stark duftende Park- und Strauchrose
Mit ihrer historischen Herkunft und dem intensiven Veilchenduft bietet Reine des Violettes eine charakterstarke Option für repräsentative Rosenflächen, die auf Langlebigkeit und eine dauerhaft edle Anmutung ausgelegt sind. Die üppig gefüllten, dunkelvioletten Blüten mit silbrig schimmerndem Zentrum setzen in Parkanlagen, Wohnanlagen und größeren Privatgärten einen unverwechselbaren Farbakzent, der besonders in halbschattigen Lagen seine Tiefe behält. Dank des aufrechten, später anmutig überhängenden Wuchses lassen sich sowohl lineare Heckenstrukturen als auch großzügige, malerische Pflanzbilder realisieren, ohne dass die Flächen unruhig wirken – ein Plus für klar gestaltete, langfristig kalkulierbare Anlagen mit guter Strukturwirkung. Die mittelstarke Krankheitsresistenz mit hoher Toleranz gegenüber Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit reduziert den Pflanzenschutzaufwand und stützt das Ziel kommunaler Pflegekonzepte, Chemieeinsatz zu begrenzen und Ressourcen zu schonen. In regenreichen Regionen sowie auf schwereren Böden bewährt sich die Sorte, wenn eine zuverlässige Entwässerung sichergestellt ist und Staunässe vermieden wird, sodass auch Flächen mit anspruchsvoller Drainagesituation dauerhaft stabil funktionieren. Als wurzelechte pharmaROSA® NATURAL Pflanze steht Reine des Violettes für ein aktives, unverwachstes Wurzelsystem, das nach dem Pflanzen zügig anspricht, im ersten Jahr vor allem die Wurzelbildung stärkt, im zweiten Jahr kräftigen Triebaufbau zeigt und ab dem dritten Standjahr den vollen, reich duftenden Zierwert entfaltet – eine Grundlage für homogene, langfristig überzeugende Rosenflächen bei reduziertem Pflege- und Chemieeinsatz in öffentlichen und halböffentlichen Grünräumen.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Rosenpark mit historischen Themengärten |
Die historische Herkunft, die üppig gefüllten violetten Blüten und der sehr starke Duft machen Reine des Violettes zu einer prägenden Sorte in Sammlungsbeeten und Rosarien, in denen Authentizität und Schauwert über Jahrzehnte gefragt sind; ideal für kommunale Parkverwaltungen. |
| Großflächige Parkbeete in Wohnanlagen |
Der hohe, breite Strauchcharakter mit bogenförmig überhängenden Trieben sorgt rasch für Volumen und eine geschlossene Fläche, die auch aus größerer Entfernung wirkt, während die remontierende Blüte über die Saison hinweg Farbe und Duft bietet; geeignet für Wohnungsbaugesellschaften. |
| Repräsentative Eingangsbereiche von Institutionen |
Die samtige, tiefviolette Blütenfarbe mit silbrigem Schimmer vermittelt Wertigkeit und unterscheidet sich deutlich von üblichen Rot- und Rosatönen, was Eingangsbereiche, Vorplätze und Vorfahrten charakterstark akzentuiert, ohne aufdringlich zu wirken; empfehlenswert für institutionelle Betreiber. |
| Halbschattige Parkwege und Promenaden |
In lichtem Halbschatten bleibt der Blütenton besonders intensiv, während der aufrechte Wuchs mit leicht überhängenden Trieben eine weiche Wegekante bildet und den Duft in Fußgängerbereiche trägt, ohne den Lichtraum zu stark einzuengen; ideal für Wege- und Promenadenplaner. |
| Pflegebewusste Rosenflächen mit reduziertem Pflanzenschutz |
Die gute Resistenz gegenüber Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit senkt den chemischen Pflanzenschutzbedarf, und bei fachgerechter Pflege sind meist nur gezielte Maßnahmen gegen Rost nötig, was Personalressourcen und Budgets langfristig schont; passend für Service-Dienstleister. |
| Flächen mit schwereren Böden und Entwässerungsbedarf |
Auf lehmigeren Standorten entwickelt die Sorte bei gesicherter Ableitung von Stauwasser einen stabilen, tiefwurzelnden Bestand, der auch in regenreichen Jahren eine verlässliche Blütenleistung erbringt und so anspruchsvolle Drainagesituationen im Bestand beherrschbar macht; sinnvoll für Standortplaner. |
| Strukturbildende Rosenhecken und Raumteiler |
Mit 150–220 cm Höhe und bis zu 200 cm Breite eignet sich Reine des Violettes für halbtransparente Hecken, die Räume gliedern, Einblicke filtern und dennoch blühstark bleiben; der geringe Besatz an Stacheln erleichtert Rückschnitt und Verkehrssicherungsarbeiten; vorteilhaft für Objektverantwortliche. |
| Nachhaltige, wurzelechte Pflanzkonzepte |
Die wurzelechte, unverwachste pharmaROSA® NATURAL Qualität mit entwickeltem Wurzelsystem ermöglicht eine schnelle Etablierung, verkürzt die kritische Anwachsphase und liefert in den ersten Jahren einen zügig wachsenden, optisch einheitlichen Bestand mit reduzierten Ausfällen; ein Gewinn für Langfristplaner. |
Dekorationsideen
- Historische Duftachse – Beidseitige Pflanzung entlang von Hauptwegen, kombiniert mit hellen Stauden wie Coreopsis verticillata für Kontrast und lange Blüte – für verantwortliche Planer repräsentativer Parkanlagen.
- Wohnhof-Rosenband – Breite, rhythmisch gepflanzte Rosenbänder in Wohnanlagen, mit lockeren Gruppen von Allium schoenoprasum zur Auflockerung und ökologischen Ergänzung – für Wohnungsunternehmen und Quartiersgestalter.
- Repräsentationsinsel – Solitärgruppen in Rondellen oder Vorfahrtinseln, strukturiert durch niedrige Gräser und klare Rasenkanten, um Duft und Farbe in Eingangsbereichen hervorzuheben – für institutionelle und kommunale Auftraggeber.
- Halbschatten-Promenade – Kombination mit schattenverträglichen, hell blühenden Stauden entlang von Parkwegen, um Duft und Farbintensität im lichten Schatten auszuspielen – für Städtebau- und Freiraumplaner.
- Duftende Ruhezone – Großzügige Pflanzfelder in der Nähe von Sitzbereichen, ergänzt durch dezente Begleitpflanzen wie Wandelröschen in Kübeln mind. 40–50 Liter, um saisonale Akzente zu setzen – für Betreiber von Kliniken, Seniorenresidenzen und Bildungscampussen.
Fachliches Sortenprofil
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Reine des Violettes ist eine historische Hybrid-Perpetual-Rose aus der Kollektion „Historische Rose“, mit dem von der American Rose Society anerkannten Ausstellungsnamen Reine des Violettes und weiteren Handelsbezeichnungen wie Történelmi rózsa Mallet. |
| Herkunft und Züchtung |
Die Sorte entstand als Sämling von ’Pope Pius IX’ in Frankreich um 1860, wird dem Züchter Mille-Mallet zugeschrieben, ist nicht formell registriert, hat sich jedoch über viele Jahrzehnte als verlässliche historische Gartensorte etabliert und bewährt. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Reine des Violettes wurde von der Royal Horticultural Society mit dem Award of Garden Merit ausgezeichnet, was ihre gärtnerische Zuverlässigkeit, ästhetische Qualität und Eignung für anspruchsvollere Garten- und Parkanwendungen hervorhebt. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Starkwüchsiger, 150–220 cm hoher Strauch mit 120–200 cm Breite, überwiegend aufrecht mit elegant bogenförmig überhängenden Trieben, mäßig dichtem, graugrün bereiftem Laub und vergleichsweise spärlicher Bestachelung, die Pflegearbeiten spürbar erleichtert. |
| Blütenmorphologie |
Sehr gefüllte, rosettige Blüten mit mehr als 40 Petalen, meist in lockeren Trauben angeordnet, mit großer Einzelblüte von etwa 7–10 cm Durchmesser und einer remontierenden Blühweise, bei der auch die zweite Blütephase reich und eindrucksvoll ausfällt. |
| Farbdaten und Phänologie |
Die Blüten zeigen ein tiefes, samtiges Veilchenlila mit rosafarbenen Reflexen, außen nahe RHS N78A, innen N78C, hellen bei Hitze etwas auf, bleiben in kühlerem Halbschatten jedoch besonders intensiv; verblassende Ränder entwickeln einen aschig lilagrauen Ton. |
| Duft und Aroma |
Intensiver, weit wahrnehmbarer Duft mit süßlich-rosiger und deutlich veilchenartiger Note, der die Sorte prädestiniert für Aufenthaltsbereiche und Promenaden; die stark gefüllten Blüten dienen vorrangig der Zierde und sind für Bestäuber weniger attraktiv. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Durch die sehr stark gefüllten Blüten bildet die Sorte nur wenige, eher kleine Hagebutten mit etwa 0–6 mm Durchmesser; die Zierwirkung im Herbst wird daher weniger durch Fruchtschmuck als durch Struktur und Strauchform geprägt. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –32 bis –29 °C (USDA 4b, RHS H7, schwedische Zone 5), mit guter Resistenz gegenüber Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit, mittlerer Rostanfälligkeit sowie mittlerer Hitze- und Trockenheitstoleranz, wobei längere Trockenphasen Bewässerung erfordern. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Geeignet für Beete, Solitärpflanzung, Hecken und Parkanlagen, mit empfohlenen Abständen von 105 cm in Massenpflanzung, 90 cm in Hecken und 165 cm als Solitär; Halbschatten wird gut vertragen, regelmäßiger Rückschnitt verbessert Blühfreude und Pflegebild nachhaltig. |
Reine des Violettes verbindet historischen Charme, intensiven Duft und charaktervolle Blütenfarbe mit der schnellen Etablierung und Regenerationsfähigkeit wurzelechter pharmaROSA® NATURAL Pflanzen – eine überlegenswerte Wahl für dauerhaft attraktive, pflegebewusste Rosenflächen.