OCCHI DI FATA – weiß‑rosa Beet-Floribunda-Rose für lebendige Rosenflächen
Mit ihren leicht geöffneten Blüten und dem schimmernden, zweifarbigen Spiel von Weiß und Rosa bringt OCCHI DI FATA eine bemerkenswerte Blütenfülle in großflächige Beete und Anlagen. Die Sorte bildet kompakte, gleichmäßig aufgebaute Sträucher, deren dichtes, dunkelgrünes Laub eine attraktive Strukturwirkung erzeugt und saisonübergreifend für ein gepflegtes Bild sorgt. Durch die einfache Blütenform und die gut zugänglichen Staubblätter wirkt sie deutlich bestäuberfreundlich und unterstützt so innerstädtische Biodiversitätsziele. Die gehörnte Farbentwicklung – von milchig-weiß bis zu tiefem Purpurrosa – schafft einen lebendigen Farbverlauf, der auch aus der Ferne wirkt und sich bei wechselnder Sonneneinstrahlung stetig verändert. In Regionen mit schwerem Boden zeigt sich OCCHI DI FATA besonders zuverlässig, wenn die Flächen über eine funktionierende Drainage verfügen und Feuchtestau vermieden wird, was größere kommunale Projekte planbarer macht. Als wurzelechte, entwicklungsstarke Pflanze ermöglicht sie einen ruhigen, homogenen Flächenaufbau, der im ersten Jahr vor allem das Wurzelsystem, im zweiten Jahr den Trieb und ab dem dritten Jahr den vollen Zierwert in den Vordergrund stellt. Dank der innovativen Wurzelverpackung reagiert die Rose nach dem Pflanzen rasch mit Neuaustrieb, wodurch sich das Pflanzrisiko reduziert und die Fläche früher in ein geschlossen wirkendes, blühendes Band übergeht.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Parkbeete mit durchgehendem Blütenaspekt |
Die stark remontierende Floribunda bildet über die Saison hinweg immer neue Blütenstände, sodass größere Parkbeete schnell und sichtbar in Blüte kommen und den Zierwert über Monate halten; dies erleichtert Saisonplanung und Besucherführung in frequentierten Grünanlagen. Für kommunale Grünflächenämter und Parkverwaltungen |
| Rondelle und Akzentflächen in Wohnanlagen |
Die kompakte, aufrechte Wuchsform und das dichte Laub sorgen für geschlossene, ordentliche Pflanzbilder, die wenig Lücken zeigen und die architektonische Struktur von Rondellen und Eingangsbereichen ruhig begleiten, ohne ständig nachgepflanzt werden zu müssen. Für Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen |
| Verkehrsknotenpunkte und Mittelinseln |
Die klare Silhouette und die gute Fernwirkung der zweifarbigen Blüten erleichtern die Gestaltung stark einsehbarer Flächen, während der gleichmäßige Aufbau der Sträucher den Pflegegang entlang Straßen und Kreisverkehren strukturiert und kontrollierbar hält. Für Straßenmeistereien und beauftragte Pflegebetriebe |
| Bestäuberorientierte Gemeinschaftsbeete |
Die einfachen, offenen Blüten mit gut zugänglichen Staubblättern werden von Bienen und anderen Insekten gut angenommen und verbinden ästhetischen Anspruch mit ökologischer Aufwertung gemeinschaftlich genutzter Flächen, etwa bei Schulen, Kliniken oder Nachbarschaftsgärten. Für Institutionen mit Biodiversitätsfokus |
| Großflächige, einheitliche Rosenbänder |
Die Sorte zeigt einen gleichmäßigen Wuchs und bildet bei entsprechender Pflanzdichte schnell geschlossene Bänder, die sich mit kalkulierbarem Schnittaufwand pflegen lassen; die würzelrechte Lieferung unterstützt eine schnelle Etablierung und reduziert Nachpflanzbedarf. Für Planungsbüros und ausführende Landschaftsbauunternehmen |
| Sonnige Standorte mit sicherer Wasserführung |
An gut besonnten Orten mit gesicherter Bewässerung und funktionierender Drainage auf schweren Böden bleibt der Strauch vital und blühfreudig, wodurch auch in tonigen Parkbereichen oder Wohnanlagen eine stabile Flächenwirkung über viele Jahre erreichbar ist. Für Betreiber toniger Standorte in NRW und Süddeutschland |
| Wertige Kübelpflanzungen im öffentlichen Raum |
In ausreichend großen Gefäßen (mind. 40–50 Liter) entwickelt die kompakte, buschige Rose ein gutes Kronenvolumen mit dichter Belaubung und saisonaler Blütenfülle; so lassen sich Eingangsbereiche, Terrassen oder Plätze flexibel begrünen, ohne fest in den Boden zu bauen. Für Einrichtungen mit repräsentativen Zugängen |
| Mehrschichtige Stauden‑Strauch‑Kombinationen |
Die mittelgroße, aufrechte Wuchsform erlaubt die Kombination mit Stauden und niedrigeren Sträuchern; in abgestuften Pflanzkonzepten bringt OCCHI DI FATA eine klar lesbare Rosenebene ein, die den Gesamteindruck ordnet und Schnittmaßnahmen überschaubar hält. Für gestaltende Planer und rosenerfahrene Pflegebetriebe |
Dekorationsideen
- Promenadenband – Längs gepflanzte Reihen entlang von Parkwegen, kombiniert mit linearen Gräsern, schaffen ein ruhiges, durchblühtes Band und erleichtern die maschinelle Pflege – Ideal für kommunale Promenaden und Kurparks.
- Rondellkrone – Im inneren Ring eines Rondells gesetzt, unterpflanzt mit niedrigem Bodendeckerthymian, entsteht ein klarer Blütenkreis mit stabiler Struktur – Geeignet für Kreisverkehre und Vorfahrten von Wohnanlagen.
- Farbverlaufbeet – In breiten Beeten zusammen mit weiß blühenden Stauden und purpurroten Akzenten gepflanzt, verstärkt der natürliche Farbwechsel der Rose die gestufte Farbdramaturgie – Empfehlenswert für gestaltete Parkabschnitte.
- Insektenfenster – In Staudenmischpflanzungen mit Salvia und Nepeta integriert, bilden die offenen Blüten ein gut sichtbares Nahrungsangebot für Bestäuber – Passend für Bildungs- und Gesundheitsstandorte mit Naturlehranspruch.
- Kübelquartier – In großen, einheitlichen Containern (mind. 40–50 Liter) entlang von Treppen, Terrassen oder Cafés positioniert, sorgt der kompakte Wuchs für klare Linien und leichte Neuordnung – Ideal für flexible, saisonale Möblierung im Stadtraum.
Fachliches Sortenprofil
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Occhi di Fata gehört zur Kollektion „Le Farfalle“ und wird als Floribunda-Beetrose geführt; eingetragener Sortenname ist BARfata, international anerkannter Ausstellungsname gemäß American Rose Society ebenfalls Occhi di Fata. |
| Herkunft und Züchtung |
Die Sorte wurde 2004 von Enrico Barni in Pistoia, Italien, gezüchtet und im selben Jahr registriert; Elternsorten sind nicht veröffentlicht, die Markteinführung erfolgte durch Rose Barni für den floribundenorientierten Rosenmarkt. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Occhi di Fata erhielt 2009 bei den La Tacita International Trials for New Roses den ersten Preis (Gold) in der Floribunda-Kategorie, was die gärtnerische und ästhetische Qualität der Sorte im internationalen Vergleich hervorhebt. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Aufrechter, kompakter Strauch mit 60–85 cm Höhe und 50–75 cm Breite, dicht belaubt mit leicht glänzendem, dunkelgrünem Laub; die mäßige Bedornung erleichtert Schnittarbeiten, der Wuchs ermöglicht enge Bepflanzungen und homogene Flächenbilder. |
| Blütenmorphologie |
Die Sorte trägt mittelgroße, einfach bis leicht gefüllte Blüten mit 5–12 Petalen, meist in Büscheln an den Trieben; die Form ist tassenförmig bis flach geöffnet, die gute Remontierfähigkeit sorgt nach der Hauptblüte für einen ausgeprägten zweiten Flor. |
| Farbdaten und Phänologie |
Milchig-weiße Grundfarbe mit zart rosigem Rand, die bei Sonneneinwirkung zunehmend rosa bis purpurrosa nachdunkelt; Knospen zeigen helle Rosénuancen, die Vollblüte wirkt zweifarbig, vor dem Verblühen dominiert ein tiefes Purpurrosa ohne starkes Ausbleichen. |
| Duft und Aroma |
Die Blüten verströmen einen milden, dezenten Rosenduft, der sich vor allem in der Nähe wahrnehmen lässt; der Duftcharakter ist klassisch rosig und fügt sich unaufdringlich in stark frequentierte Bereiche ein, ohne dort dominant zu wirken. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Es bilden sich mäßig zahlreiche, kugelförmige Hagebutten von etwa 8–12 mm Durchmesser, die orange-rot ausreifen und im Herbst einen zusätzlichen Zierwert bieten; sie können als dezenter Fruchtschmuck in naturhaften Pflanzbildern genutzt werden. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Die Winterhärte liegt bei etwa –21 bis –18 °C (RHS H7, USDA 6b), damit für viele Regionen Mitteleuropas geeignet; Hitze wird gut toleriert, bei längerer Trockenheit ist Bewässerung nötig, die Krankheitsresistenz ist mittel bis empfindlich, besonders gegenüber Rost. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige, luftige Standorte; in öffentlichen Anlagen werden Beete, Randpflanzungen, Gruppen und größere Kübel empfohlen, mit 40 cm Pflanzabstand für Flächen; regelmäßiger Pflanzenschutz ist einzuplanen, um den Zierwert in intensiver Nutzung zu sichern. |
OCCHI DI FATA verbindet kompakten, homogenen Wuchs mit lebendigem Farbverlauf und bestäuberfreundlichen Blüten; als wurzelechte pharmaROSA® NATURAL Pflanze entsteht daraus eine nachhaltig wirkende Rosenfläche mit gut kalkulierbarem Pflegeaufwand – prüfen Sie diese Option in Ihrer nächsten Planung.