TAPIS PERSAN – handbemalte Floribunda für lebendige Rosenflächen
Beständigkeit ist das Leitmotiv dieser handbemalten Floribunda, deren lebhaftes Farbspiel aus scharlachroten Blütenblättern mit cremeweißem Auge langfristig deutlich erkennbare Kontraste in Park- und Gemeinschaftsbeeten schafft. Die einfachblütigen, gut zugänglichen Blüten sind ausgesprochen bestäuberfreundlich und unterstützen so aktiv die ökologische Vielfalt Ihrer Anlage. Dank ihrer buschigen, leicht ausbreitenden Wuchsform eignet sich TAPIS PERSAN hervorragend, um größere Flächen rhythmisch zu strukturieren und dennoch ein ruhiges Gesamtbild zu bewahren. Die mittlere Krankheitsresistenz mit solider Mehltau- und Rosttoleranz reduziert den Pflanzenschutz-Aufwand, insbesondere auf Flächen, auf denen Pflegekosten und Arbeitszeit im Fokus stehen. In Regionen mit lehmigen Böden profitiert die Sorte deutlich von gut geplanter Drainage und zeigt dann auf kommunalen und privaten Großflächen eine zuverlässig üppige, remontierende Blüte über die Saison hinweg. Als wurzelechte pharmaROSA® NATURAL Pflanze mit aktivem Wurzelsystem verkürzt sie die kritische Wiederbewurzelungsphase und ermöglicht eine planbare, schrittweise Etablierung hin zu einem dauerhaft tragfähigen Rosenbestand.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Parkbeete mit dauerhaftem Blütenteppich |
Die lebhaften, traubig erscheinenden Blüten mit cremeweißem Auge erzeugen auf Sichtentfernung einen klar erkennbaren, farbintensiven Teppicheffekt, der über die remontierende Blüte hinweg erhalten bleibt; ideal für optisch anspruchsvolle Parkbeete mit hohem Besucheraufkommen, besonders für Kommunen. |
| Städtische Grünflächen mit kalkulierbarem Pflegeaufwand |
Mittlere, aber gut steuerbare Krankheitsresistenz mit stabiler Mehltau- und Rosttoleranz ermöglicht einen reduzierten, planbaren Pflanzenschutz; die Sorte reagiert positiv auf strukturverbesserte, drainierte Böden und liefert dann verlässlich dichte Beete mit geringer Neubepflanzungsquote, was Budgets im Unterhalt entlastet – eine sinnvolle Wahl für Fachabteilungen. |
| Rondelle und Verkehrsknotenpunkte |
Die buschige, leicht ausbreitende Wuchsform bei 120–180 cm Höhe sorgt für eine klare, weithin sichtbare Struktur, die Kreisverkehre und Rondelle rasch füllt; die selbstreinigenden Blüten reduzieren den Handarbeitsaufwand bei schwer zugänglichen Flächen, was Wartungsintervalle sinnvoll streckt und die Disposition von Pflegeteams erleichtert, besonders für Dienstleister. |
| Wohnanlagen und gemeinschaftliche Grünzüge |
Die bestäuberfreundlichen, offenen Blüten unterstützen Biodiversität in bewohnten Quartieren und werden von Nutzergruppen positiv wahrgenommen; zugleich bleiben die Blütenfarben auch im Aufhellen dekorativ, wodurch sich ein saisonal stabiler Zierwert einstellt, der ohne intensive Pflegepflicht über Jahre ein gepflegtes Bild vermittelt, attraktiv für Wohnungsbaugesellschaften. |
| Große Beete in öffentlichen Promenaden |
Die deutlich strukturierte, mehrfarbige Blüte bleibt auch im Vorbeigehen erkennbar und erzeugt auf langen Sichtachsen ein lebendiges, aber nicht unruhiges Bild; in Kombination mit der mittleren Selbstreinigung genügt ein reduziertes Schnittregime, um das Erscheinungsbild auf repräsentativen Flaniermeilen zu sichern, was die Planung für Objektverwalter erleichtert. |
| Hecken und lineare Pflanzstreifen |
Mit Wuchshöhen bis etwa 180 cm und mäßig dichtem, dunkelgrünem Laub bildet TAPIS PERSAN in Heckenpflanzung strukturklare, florale Bänder; die regelmäßige, remontierende Blüte unterstützt über den Sommer eine durchgehende Akzentlinie entlang Wege- oder Zaunführungen, ohne den Pflegeaufwand stark zu erhöhen, besonders geeignet für Institutionen. |
| Kübelbepflanzung im öffentlichen Raum |
In ausreichend großen Gefäßen (mind. 40–50 Liter) entwickelt die Sorte trotz Stadtklima eine stabile, buschige Struktur; die kompakte, aber reich blühende Erscheinung eignet sich zur Markierung von Eingängen, Plätzen und Sitzbereichen, wobei das wurzelechte Material die Regeneration nach Trockenphasen begünstigt und Umsetzarbeiten vereinfacht, wichtig für Betreiber. |
| Aufwertung großer Privat- und Schauanlagen |
Die Kombination aus handbemalt wirkender Blüte, Hagebuttenansatz und strukturiertem Wuchs erzeugt in Schau- und Privatgärten ein professionell wirkendes Gesamtbild; als wurzelechte NATURAL-Rose baut sie zunächst das Wurzelsystem auf, steigert im zweiten Jahr die Triebleistung und zeigt ab dem dritten Jahr den vollen Zierwert – ein Vorteil für langfristig planende Privatgärten. |
Dekorationsideen
- Teppichbeet-Promenade – Als zusammenhängender Blütenteppich entlang von Wegen in Kombination mit niedrigen Gräsern schafft TAPIS PERSAN einen lebendigen, aber klar gefassten Rahmen für Spazierwege – ideal für öffentliche Parks.
- Farbbänder-im-Verkehrsring – In Kreisverkehren als geschlossene, hoch sichtbare Farbfläche eingesetzt, lassen sich mit einheitlichen Pflanzabständen saubere, pflegearme Strukturen realisieren – passend für kommunale Straßenbegleitgrün-Projekte.
- Bestäuberallee – In Mischpflanzung mit Echinacea und Astern entsteht eine lange Trachtfolge für Insekten und zugleich ein hochwertiger Farbreigen – interessant für naturnah ausgerichtete Wohnanlagen.
- Rosenhecke-als-Raumkante – Als blühende Hecke entlang von Spiel- oder Aufenthaltsflächen bildet TAPIS PERSAN einen klaren, gestalterischen Abschluss mit saisonal durchgehender Blüte – geeignet für Institutionen mit Publikumsverkehr.
- Kübelakzente-im-Eingangsbereich – In großen Gefäßen vor Eingängen oder auf Plätzen setzt die Sorte farbkräftige, wiederkehrende Blütenakzente, ohne die Pflegepläne stark zu belasten – ideal für Betriebe und öffentliche Einrichtungen.
Fachliches Sortenprofil
| Kategorie | Daten |
| Name und Registrierung |
TAPIS PERSAN (Handelsname), eingetragener Sortenname MACeye, ARS-Ausstellungsname ‚Eye Paint‘; zur Kollektion „Handbemalte Rosen“ gehörende ausstellungs-floribunda, eingeordnet in die Rosengruppen Floribunda und Shrub. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Samuel Darragh McGredy IV bei McGredy Roses International aus der Kreuzung ‚MACyeleye‘ × ‚Picasso‘; Registrierung 1976, Markteinführung nach 1976 über McGredy Roses International in Neuseeland. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Goldmedaille Baden‑Baden 1976, Merit‑Zertifikat Neuseeland 1976, Beste rispenblütige Rose Belfast 1978, zusätzlich mit Merit‑Urkunde Belfast 1978 prämiert, was ihre Schau- und Ausstellungsqualität unterstreicht. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Buschiger, leicht ausbreitender Floribunda-Strauch mit 120–180 cm Höhe und 65–95 cm Breite, mäßig dichtem, dunkelgrünem Laub und mittlerer Bedornung; geeignet für Beetstrukturen, Hecken und großflächige Pflanzbänder mit klarer Silhouette. |
| Blütenmorphologie |
Einfachblütige, flache, kleine Blüten (1–4 cm) mit 5–12 Blütenblättern in lockeren Büscheln; die Sorte remontiert gut und bringt nach einem ersten Flor eine ebenfalls üppige zweite Blühwelle, besonders bei rechtzeitigem Entfernen verwelkter Blüten. |
| Farbdaten und Phänologie |
Lebhaft scharlachrote Blütenblätter mit cremeweißem Augenfleck, ARS-Code RB, RHS 46A/11C; beim Öffnen hellen die roten Partien auf, während die Mitte zunächst kontrastreich bleibt und später fast weiß verblasst, wodurch ein dauerhaft dekorativer Farbeindruck entsteht. |
| Duft und Aroma |
Die Sorte zeigt einen sehr schwachen, kaum wahrnehmbaren Duft und steht damit klar im Fokus optischer Wirkung und bestäuberfreundlicher Blütenform; sie eignet sich weniger für Duftsammlungen, dafür umso besser für visuell orientierte Großpflanzungen. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet mäßig viele, eiförmige Hagebutten mit 11–15 mm Durchmesser im RHS-Farbton 33B aus, die nach der Blüte eine zusätzliche, zurückhaltende Herbstwirkung erzeugen und den saisonalen Zierwert der Pflanzung dezent verlängern. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa −21 bis −18 °C (RHS H7, USDA 6b, schwedische Zone 3); gute Resistenz gegenüber Mehltau und Rost, mittlere Anfälligkeit für Schwarzfleckenkrankheit; Hitzeverträglichkeit mittel, bei längerer Trockenheit mit Bewässerung zu unterstützen. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Empfohlen für Beet, Bordüre, Park, städtische Grünfläche, Kübel, Hecken und Schnitt; Pflanzabstand etwa 55 cm in Massenpflanzung, 50 cm in Hecken, 90 cm als Solitär, Pflanzdichte ca. 3,2–3,7 Pflanzen/m²; im Halbschatten gut einsetzbar, auf luftige Standorte achten. |
TAPIS PERSAN bietet farbintensive, bestäuberfreundliche Blüten, strukturstarken Wuchs und eine verlässliche, wurzelechte Etablierung für langfristig planbare Rosenflächen – eine überlegte Wahl für nachhaltig gepflegte Parks und Anlagen.