SUE HIPKIN – pfirsichfarbene Teehybride Rose für nachhaltige Rosenflächen
Pfirsichtöne und Blütenfülle verbinden sich bei dieser Hybrid-Tea-Sorte mit einem überraschend kräftigen Duft zu einer markanten Leitpflanze für repräsentative Rosenflächen. Die aufrecht wachsende, gut proportionierte Pflanze ergibt bei sachgerechter Pflanzdichte ein homogenes, ruhiges Beetbild, das sich für Parks, Wohnanlagen und öffentliche Anlagen mit hohem Gestaltungsanspruch eignet. Die pfirsich‑aprikosenfarbene bis cremefarbene Blüte zeigt in jeder Phase eine differenzierte, aber stets gepflegt wirkende Pastellwirkung, die im Verband nie laut, sondern dezent hochwertig erscheint. Dank der wurzelechten, entwickelten NATURAL-Pflanzen reduziert sich die kritische Anwachsphase, was auf tonigen Standorten mit anspruchsvoller Drainage und wechselnder Feuchtebelastung in vielen Regionen Deutschlands die Planungssicherheit deutlich verbessert. Die Sorte entfaltet ihr Potenzial nachhaltig: Im ersten Jahr steht die Wurzelentwicklung im Vordergrund, im zweiten folgt der strukturelle Aufbau, ab dem dritten Jahr präsentiert sich die Fläche mit vollem, dauerhaft stabilem Zierwert. Die robuste, mittelhohe Wuchshöhe und die solide Winterhärte erleichtern die langfristige Pflege, während die Möglichkeit zur Schnittnutzung den kommunalen oder privaten Einsatz durch zusätzlichen Nutzen ergänzt; so entsteht eine repräsentative, zugleich wirtschaftlich zu pflegende Rosenfläche mit deutlich reduziertem Pflanzrisiko und verlässlicher Bestandsentwicklung.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Parkbeete mit hohem Repräsentationsanspruch |
Die großblütigen, hochzentrierten Blüten mit elegantem Farbverlauf von pfirsich‑orange über lachsrosa bis zu cremeaprikosem Pastell setzen klare, fernwirksame Akzente und bleiben auch im Verblühen ansprechend. Durch die wurzelechte, vorgezogene Pflanze entsteht ein gleichmäßiger Bestand mit rascher Etablierung und verkürzter Ausfallphase, was die Pflegeplanung erleichtert, insbesondere auf Standorten mit tonigem Untergrund und wechselnder Feuchte. Ideal für technisch und gestalterisch verantwortliche Grünflächenämter. |
| Rondelle und formale Pflanzflächen an Institutionen |
Der aufrechte Wuchs (ca. 85–115 cm) mit glänzend dunkelgrünem Laub bildet strukturstabile, klar lesbare Formen, die sich für Rondelle, Eingangssituationen oder repräsentative Vorplätze eignen. Die Kombination aus mittlerem Pflegeanspruch und verlässlicher Blühleistung über die Saison ermöglicht langfristig geordnete Bilder ohne übermäßige Eingriffe. Besonders interessant für planende und ausführende Landschaftsarchitekten. |
| Größere Beete in Wohnanlagen |
Mit etwa 4,7–5,5 Pflanzen/m² lassen sich ruhige, homogene Rosenfelder etablieren, die durch die pastellige, freundliche Farbwirkung wohnungsnah sehr akzeptanzfördernd wirken. Die gute Remontierfähigkeit sorgt dafür, dass über die Saison hinweg stets ausreichend Blüten vorhanden sind, ohne dass eine intensive Schnittregie notwendig wird. Empfehlenswert für langfristig kalkulierende Wohnungsbaugesellschaften. |
| Verkehrsnahe Lagen und Promenaden |
Die Sorte verträgt städtische Bedingungen mit Wärmeinseln und zeitweiliger Trockenheit bei regelmäßiger Bewässerung zuverlässig, bleibt dabei optisch hochwertig und liefert klar erkennbare Blütenstrukturen. Der mittelstarke Pflegebedarf mit gelegentlichem Pflanzenschutz ist im Rahmen kommunaler Routinen gut integrierbar, während die robuste Winterhärte H7 die Bestände über Jahre stabil hält. Geeignet für wirtschaftlich denkende Servicebetriebe. |
| Repräsentative Solitärpflanzung in Parkinseln |
Einzelpflanzen entwickeln durch die sehr gefüllten, großformatigen Blüten und den intensiven, lang anhaltenden Duft einen deutlichen Fokuspunkt, der Besucher lenkt und Aufenthaltsqualität steigert. Die pfirsichfarbene, seidig wirkende Blüte fügt sich harmonisch in gemischte Stauden- und Strauchpflanzungen ein, ohne diese zu überstrahlen. Empfehlenswert für auf Aufenthaltsqualität fokussierte Parkplaner. |
| Thematische Duftbeete und Rosensammlungen |
Der ausgeprägte, pfirsichig-blumige Duft bietet eine klare sensorische Komponente, die in Duftgärten, Schul- oder Therapiegärten gezielt eingesetzt werden kann. Gleichzeitig liefert die Sorte durch remontierende Blüte über weite Teile der Saison zuverlässiges Duftangebot, ohne übermäßig arbeitsintensiv zu sein. Interessant für pädagogisch und therapeutisch orientierte Einrichtungsträger. |
| Naturnah gestaltete Rosenzonen mit Begleitpflanzung |
Durch den gartenfreundlichen, naturnah wirkenden Sortencharakter lässt sich SUE HIPKIN gut mit bodendeckenden und polsterbildenden Arten wie Pachysandra, Dalmatinischer Glockenblume oder Kriechendem Phlox kombinieren, wodurch Unkrautdruck und Pflegegänge sinken. Die moderate Hagebuttenbildung setzt in der Spätsaison zusätzliche Strukturpunkte. Attraktiv für naturnah planende Kommunen. |
| Großflächige, einheitliche Rosenfelder |
Die Kombination aus wurzelechter Herkunft, gleichmäßig entwickeltem Pflanzenkörper und standardisierter Pflanzdichte ermöglicht homogene Flächen mit gut prognostizierbarem Aufbau und stabiler Optik ab den ersten Jahren. Die nachvollziehbare Bestandsentwicklung erleichtert Budgetierung und Pflegeplanung auf Jahre hinaus, selbst bei Böden mit heikle(re)m Wasserhaushalt und tonigem Untergrund. Besonders wertvoll für strategisch planende Flächenmanager. |
Dekorationsideen
- Pastellband – Längsbeete entlang von Wegen mit durchgehend pfirsich‑cremefarbener Blütenwirkung, kombiniert mit niedrigem Kriechendem Phlox für weiche Übergänge – für planende Wohnungsunternehmen und verwaltende Kirchengemeinden.
- Duft-Insel – Kleine, klar gefasste Gruppen von SUE HIPKIN in Sitzplatznähe, ergänzt durch zurückhaltende Strukturpflanzen, um den kräftigen Duft gezielt erlebbar zu machen – für verantwortliche Parkleitungen und Stadtgärtnereien.
- Rosenrondell – Kreisförmige Pflanzung mit gleichmäßiger Dichte, im Zentrum eventuell ein Ziergehölz, wodurch ein klassisches, repräsentatives Bild mit saisonaler Höhepunktwirkung entsteht – für repräsentative Institutionen und Verwaltungsstandorte.
- Naturnaher-Saum – Lockerer, aber rhythmischer Einsatz mit Begleitpflanzen wie Japanischer Pachysandra und Dalmatinischer Glockenblume, um einen halbformalen, doch naturbetonten Randbereich zu schaffen – für ökologisch sensibilisierte Kommunalplaner.
- Schnittreserve – Beete in der Nähe von Gebäuden, aus denen regelmäßig duftende, langstielige Blüten für Innenräume geschnitten werden können, ohne die Außenwirkung zu beeinträchtigen – für Veranstaltungsorte und größere Privatanwesen.
Fachliches Sortenprofil
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte mit dem eingetragenen Sortennamen HARzazz, im Handel unter SUE HIPKIN – pfirsichfarbene Teehybride Rose – Harkness geführt; anerkannter Ausstellungsname der American Rose Society: Sue Hipkin. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Harkness & Co., Vereinigtes Königreich, Züchtungsjahr 1995, Registrierung 1998 als HARzazz; Elternkombination nicht veröffentlicht, Markteinführung nach 1998 durch Harkness Roses in der Gruppe der Teehybriden. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Aufrechter, gut verzweigter Strauch mit Wuchshöhen von etwa 85–115 cm und Breiten von 55–75 cm; mäßig dichtes, dunkelgrünes, glänzendes Laub und mittlere Bestachelung sorgen für eine strukturierte, aber nicht überladene Erscheinung im Bestand. |
| Blütenmorphologie |
Große, 7–10 cm weite, sehr stark gefüllte Blüten mit über 40 Petalen, klassisch hochzentriert und spitzknospig wie bei Schnittrosen; in der Regel einzelblütig an den Stielen, mit guter Remontierfähigkeit über die Vegetationsperiode. |
| Farbdaten und Phänologie |
Farbwirkung in zarten Pfirsich‑, Creme‑ und Lachsrosatönen mit guter Farbstabilität; im Knospenstadium tief pfirsichorange, später Aufhellung zu cremeaprikosen Pastelltönen, vor dem Verblühen seidig cremefarbener Pfirsichton, stets mit harmonischem Gesamtbild in der Fläche. |
| Duft und Aroma |
Kräftig duftende Sorte mit deutlich wahrnehmbarem, lang anhaltendem Duftprofil; Aromen von pfirsichig‑fruchtigen und blumigen Noten, die insbesondere bei warmer Witterung und in geschützten Lagen intensiv zur Geltung kommen und Duftbeete bereichern. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet in der Regel mäßige Mengen mittelgroßer, eiförmiger Hagebutten mit etwa 10–14 mm Durchmesser aus; Färbung in einem markanten Orange‑Rot, das im Spätsommer bis Herbst eine zusätzliche dezente Zierwirkung im Bestand erzeugt. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Winterhärte bis etwa –21 °C (RHS H7, USDA 6b, schwedische Zone 3); mittlere Resistenz gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost, mit in der Regel ausreichender Gesundheit bei standort- und pflegegerechter Kulturführung. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt vollsonnige Standorte mit regelmäßiger Bewässerung und guter Bodenvorbereitung; geeignet für Beete, Solitärstellung oder Heckenpflanzungen, empfohlen werden Pflanzabstände von 40–70 cm und Pflanzdichten von etwa 4,7–5,5 Pflanzen pro Quadratmeter. |
SUE HIPKIN verbindet großformatige, duftstarke Pfirsichblüten mit homogener Bestandsentwicklung und zuverlässiger Winterhärte; als wurzelechte pharmaROSA® NATURAL-Pflanze ermöglicht sie langlebige, planbare Rosenflächen – eine überlegenswerte Option für Ihr nächstes Projekt.