JACQUES CARTIER – rosa historische Perpetual-Hybrid-Rose
Historie und Charme verbinden sich bei dieser historischen Portland-Rose zu einem dichten, kompakten Rosenbusch, der sich besonders für repräsentative Parkbeete und ruhige Aufenthaltsbereiche eignet. Die reich gefüllten, pastellrosa Rosettenblüten sorgen über die Saison hinweg für ein kontinuierlich gepflegtes Bild, während die gute Krankheitsresistenz die Zahl der Pflanzenschutzmaßnahmen spürbar reduziert. In Stadtlagen und auf schwereren Böden überzeugt sie durch ihre zuverlässige Winterhärte und eine stabile Entwicklung auch unter wechselnden Feuchtebedingungen, wobei sie standortspezifische Herausforderungen wie tonige Böden mit zeitweiser Nässe und sommerlicher Austrocknung gut ausgleichen kann. Das stark duftende Blütenbild unterstützt eine hohe Aufenthaltsqualität in wohnungsnahen Grünanlagen, ohne den Pflegeaufwand zu erhöhen. Als wurzelechte, vorgezogene pharmaROSA® NATURAL Pflanze entfaltet sie im ersten Standjahr vor allem das Wurzelsystem, baut im zweiten Jahr den Triebkörper aus und zeigt ab dem dritten Jahr ihren vollen Zierwert mit dauerhaft homogenem Bestand, was die Pflegeplanung für größere Flächen langfristig kalkulierbar macht und die Nachpflanzung einzelner Rosen problemlos integriert. So entsteht eine Rosenfläche, die Tradition, Dauerblüte und geringe Unterhaltungskosten überzeugend vereint.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Repräsentative Parkbeete und historische Anlagen |
Die stark gefüllten, rosa Rosettenblüten vermitteln klassischen Rosengarten-Charakter und sind über die Saison wiederholt präsent, wodurch historische Anlagen und Rosengärten ein dauerhaft stimmiges Bild erhalten; ideal für verantwortliche Kommunen. |
| Wohnungsnahe Grünflächen und Innenhofanlagen |
Buschiger, mittelhoher Wuchs mit glänzendem, mittelgrünem Laub sorgt für strukturierte, aber nicht formale Pflanzbilder; die dauerhafte Blütenwirkung steigert die Aufenthaltsqualität in Wohnanlagen mit begrenzten Pflegebudgets, passend für Hausverwaltungen. |
| Großflächige Rosenbeete mit Pflegekostenfokus |
Gute Resistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost reduziert Pflanzenschutzmaßnahmen deutlich; als wurzelechte, etablierungsstarke Pflanze verkürzt sie die kritische Anwachsphase und senkt langfristig Ausfälle, besonders relevant für Pflegedienste. |
| Standorte mit schwereren, zeitweise feuchten Böden |
Die robuste Wurzelbasis und der ausgewogene Wuchs erleichtern die Etablierung auf lehmigen Parkstandorten, in denen Drainage und zeitweilige Staunässe ein Thema sind, und gleichen wechselnde Feuchteverläufe auf tonigen Böden zuverlässig aus, hilfreich für Planungsbüros. |
| Halbschattige Promenaden und randliche Wegeflächen |
Die Sorte toleriert Halbschatten, bleibt auch an leicht verschatteten Wegerändern blühstark und wahrt ihr dichtes Gesamtbild, sodass gestalterische Lücken unter Bäumen oder an Gebäuden vermieden werden; ideal nutzbar für Stadtplaner. |
| Rosenhecken und Raumteiler in Parks |
Mit 100–150 cm Wuchshöhe und buschiger Form bildet sie weiche, blühende Raumgrenzen, die Wege und Aufenthaltszonen strukturieren, ohne hart zu wirken; die homogene Pflanzenstärke erleichtert ein gleichmäßiges Heckenbild für Grünflächenämter. |
| Duftinseln bei Sitzbereichen und Eingängen |
Der starke, lang anhaltende Duft schafft attraktive Aufenthaltsbereiche an Bänken, Eingängen oder Terrassen von Einrichtungen; die remontierende Blüte sichert während der Hauptsaison eine verlässliche Duftquelle, geschätzt von Einrichtungsbetreibern. |
| Solitärpflanzungen in repräsentativen Innenhöfen |
Als einzeln gesetzter Strauch oder in kleinen Gruppen wirkt sie dank ihrer historischen Ausstrahlung und des gefüllten Blütenbilds besonders wertig; die stabile, wurzelechte Entwicklung ermöglicht einen gleichmäßigen Aufbau vom Wurzeljahr bis zur vollen Zierphase für Privatgärten. |
Dekorationsideen
- Historischer Rosenrondell – In der Mitte ein Kreis aus JACQUES CARTIER, umgeben von Lonicera pileata als immergrünem Teppich, für ruhige, klassische Parkbilder – geeignet für kommunale Anlagenbetreiber.
- Duftende Sitznische – Mehrstämmig wirkende Gruppen entlang von Bänken, kombiniert mit Aster dumosus ‘Apollo’ für spätsommerliche Akzente – ideal für Wohnanlagen und Seniorenresidenzen.
- Rosige Eingangsachse – Beidseitig der Wege in regelmäßiger Pflanzdichte gesetzt, mit Crocosmia ‘Lucifer’ als leuchtendem Farbkontrast in der Hauptsaison – passend für öffentliche Gebäude und Kliniken.
- Halbschattiger Hofgarten – In Innenhöfen mit baumbedingtem Halbschatten als strukturgebende Rosenlinie, ergänzt durch zurückhaltende Staudenbänder – empfohlen für Wohnungsbaugesellschaften und Bildungsstätten.
- Rosenraumteiler – Als 100–150 cm hohe, lockere Rosenhecke zur sanften Trennung von Spiel- und Ruhebereichen, kombiniert mit bodendeckenden Gräsern – sinnvoll für Stadtparks und Familiengärten großer Anwesen.
Fachliches Sortenprofil
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
Historische Hybrid-Perpetual- und Portland-Rose, im Handel u. a. als ‚Jacques Cartier‘ bekannt; historische Handelsgruppe „Historische Rose“, zugelassen für Ausstellungszwecke und als hochwertige Schnittrose. |
| Herkunft und Züchtung |
In Frankreich gezüchtet, Züchtungsjahr 1842, zugeschrieben Jean Desprez; Markteinführung als ‚Jacques Cartier‘ 1868, Elternschaft nicht dokumentiert, damit klassischer Vertreter historischer, remontierender Gartenrosen. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Mit dem RHS Award of Garden Merit (1993) ausgezeichnet, was ihren gärtnerischen Wert, die Zuverlässigkeit im Freiland und die Eignung für den breiten Einsatz in Gärten und öffentlichen Anlagen fachlich bestätigt. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Buschiger Strauch mit 100–150 cm Höhe und 80–120 cm Breite, mäßig dicht belaubt, mittelgrüne, glänzende Blätter, moderat bestachelt; eignet sich für Beete, niedrige Hecken und solitäre Pflanzungen in großzügigen Anlagen. |
| Blütenmorphologie |
Stark gefüllte Rosettenblüten mit mehr als 40 Petalen, mittlerem Durchmesser (4–7 cm), meist einzeln stehend; remontierender Blühverlauf mit üppiger Hauptblüte und schwächerer Nachblüte, ideal für klassische Rosenbilder. |
| Farbdaten und Phänologie |
Mittleres, reines Rosa mit silbrigem Schimmer bei kühlem Wetter; Knospen tiefrosa, öffnende Blüten einheitlich rosa, später pastellrosa Rosetten mit helleren Außenblättern, Farbton hellt in starker Sonne auf, insgesamt mittlere Farbbeständigkeit. |
| Duft und Aroma |
Stark bis sehr stark duftende Sorte mit lang anhaltender Duftwirkung; klassischer Rosenduft, der besonders in stilleren Parkbereichen und nahe Sitzplätzen wahrnehmbar ist und damit die Aufenthaltsqualität in gestalteten Grünräumen deutlich erhöht. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Aufgrund der stark gefüllten Blüten nur geringe Hagebuttenbildung; vereinzelt kleine, ellipsoide, rote Hagebutten mit etwa 12–18 mm Durchmesser, ohne wesentliche Bedeutung für die optische Wirkung oder die ökologische Funktion. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Resistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; winterhart bis etwa –26 bis –23 °C (RHS H7, USDA 5b), damit gut geeignet für viele Regionen Deutschlands mit kalten Wintern und städtischem Mikroklima. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Empfohlen für Beet- und Parkpflanzungen, Hecken und Solitäre; Pflanzabstände je nach Verwendung 105–175 cm, Pflanzdichte in Flächen 0,8–0,9 Pflanzen/m²; bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen mit regelmäßiger Bewässerung bei Hitze. |
JACQUES CARTIER verbindet historische Blütenfülle, starke Krankheitsresistenz und intensiven Duft mit der langlebigen, schnell etablierenden, wurzelechten pharmaROSA® NATURAL Qualität – eine überlegenswerte Wahl für nachhaltig gepflegte Rosenflächen.