Hansaland – rote Parkrose für robuste, homogene Flächenbilder
Mit ihrem klaren, leuchtend roten Flor und dem aufrechten, geschlossenen Aufbau schafft Hansaland in Parkanlagen und Wohnungsnähe ein dauerhaft ordentliches Rosenbild, das sich durch gute Selbstreinigung und nur leichtes Farbverblassen auch bei sommerlicher Hitze bewährt. Die Sorte bildet einen einheitlichen Strauchcharakter mit dichter, dunkelgrüner Laubmasse, wodurch sie große Flächen wirkungsvoll strukturiert und als Hecken- oder Bandpflanzung zuverlässig Raum fasst. Ihre robuste Winterhärte bis weit unter minus 30 Grad erleichtert den Einsatz auch in raueren Lagen und auf offenen Standorten, etwa dort, wo Böden Niederschläge zügig ableiten und Staunässe vermieden wird. Die halbgefüllten Blüten bieten moderaten Bestäuber-Nutzen und entwickeln im Jahresverlauf dekorative rote Hagebutten, die das Bild im Herbst verlängern. Als wurzelechte pharmaROSA NATURAL Pflanze etabliert sich Hansaland planbar, baut zunächst das Wurzelsystem, dann die Triebe aus und erreicht ab dem dritten Standjahr ihren vollen Zierwert.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Parkbeete mit ganzjährig ruhigem, rotem Rosenbild |
Durch den kompakten, aufrechten Strauchaufbau mit dichter Laubmasse zeigt Hansaland in Parkbeeten ein geschlossenes, gut steuerbares Erscheinungsbild mit klarer roter Fernwirkung über die gesamte Saison. Empfohlen für verantwortliche Kommunen. |
| Verkehrsknotenpunkte und Kreisverkehre |
Die sehr gute Farbbeständigkeit und selbstreinigende Blüte sorgen auch an stärker belasteten Standorten für ein sauberes Bild, da der Schnittaufwand für Verblühtes sinkt und damit die Frequenz von Pflegeeinsätzen reduziert werden kann. Besonders interessant für Dienstleister. |
| Wohnanlagen und institutionelle Grünflächen |
Der einheitliche Wuchscharakter und die stabile Strauchbreite erleichtern die Planung homogener Bänder entlang Wegeführung und Gebäuden; in Kombination mit der hohen Winterhärte bleibt der Bestand über viele Jahre kalkulierbar. Geeignet für verantwortliche Wohnungsunternehmen. |
| Große Hecken und Abgrenzungspflanzungen |
Mit Wuchshöhen bis über 1,5 m und dichter Verzweigung bildet Hansaland strukturstarke, undurchsichtige Hecken, die Wege, Spielbereiche oder Parkplatzränder klar fassen und gleichzeitig durch rote Blüte und Herbstfrucht optisch aufwerten. Empfohlen für planende Landschaftsarchitekten. |
| Rondelle, Eingangsbereiche und repräsentative Achsen |
Die leuchtend rote, gleichmäßige Blüte liefert verlässlich starken Farbakzent, ohne in der Pflege zu dominieren; gerade in Rondellen lässt sich so ein markanter, formaler Eindruck erzielen, der sich über viele Jahre reproduzierbar nachpflanzen lässt. Ideal für betreuende Institutionen. |
| Standorte mit kalten Wintern und freier Lage |
Die ausgewiesene Winterhärte bis in USDA-Zone 4a reduziert das Risiko winterlicher Ausfälle deutlich und ermöglicht den Einsatz auch auf exponierten Flächen oder in höheren Lagen, wo andere Beetrosen empfindlicher reagieren könnten. Besonders relevant für öffentliche Parkanlagen. |
| Naturnah gestaltete Parkräume und Gemeinschaftsbeete |
Die halbgefüllten, gut zugänglichen Blüten bieten über die Saison einen moderaten Nektar- und Pollenbeitrag, während die roten Hagebutten im Herbst Struktur und Nahrung für Vögel ergänzen, ohne dass die Fläche ihre ordentliche Grundwirkung verliert. Passend für naturorientierte Gemeinschaftsprojekte. |
| Großflächige, drainagestarke Rosenpflanzungen |
Auf gut drainierten Böden mit sicherem Wasserabzug etabliert sich die wurzelechte Hansaland rasch, verkürzt die heikle Wiederbewurzelungsphase und entwickelt in den Folgejahren einen gleichmäßigen Bestand mit kalkulierbarem Pflegeprofil. Vorteilhaft für kostenbewusste Betreiber. |
Dekorationsideen
- RoteParkkante – Als durchgehendes Band entlang von Wegen, kombiniert mit niedrigen Gräsern wie Sesleria autumnalis, entsteht eine ruhige, pflegearme Leitpflanzung – für kommunale Grünflächenverantwortliche.
- Spielplatzrahmung – In breiten Heckenstreifen um Spielbereiche erzeugt Hansaland einen klaren räumlichen Abschluss, ergänzt durch robuste Sträucher wie Cornus alba – für Planer familienorientierter Wohnanlagen.
- Herbststruktur – Zusammen mit spätblühenden Stauden wie Aster novae-angliae und den roten Hagebutten von Hansaland entsteht ein lang wirkendes Herbstbild – für Parkverwaltungen mit saisonaler Besucherlenkung.
- RondellAkzent – Kreisförmig gepflanzt und mit niedrig geschnittenen Buchs- oder Ilexrahmen kombiniert, bildet Hansaland ein markantes, formales Zentrum an Kreuzungen – für verkehrsplanende Kommunen.
- NaturnaheAchse – In Mischpflanzungen mit Clematis viticella und wildem Wein entsteht ein lebendiges, aber strukturiertes Bild entlang von Zäunen und Mauern – für Einrichtungen mit großzügigen Grünstreifen.
Fachliches Sortenprofil
| Parameter |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hansaland, eingetragener Sortenname KORhassi, Shrub-Rose aus der Handelsgruppe Park- und Strauchrose; ARS-anerkannter Ausstellungsname Hansaland, im Sortiment von PharmaRosa als Hansaland – rote Parkrose – Kordes geführt. |
| Herkunft und Züchtung |
Von Wilhelm Kordes III. 1993 in Deutschland aus Rosa rugosa × Hybrid gezüchtet, 2006 unter dem Kultivar-Code KORhassi registriert und nachfolgend von W. Kordes’ Söhne in den Markt eingeführt. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Certificate of Merit der Royal National Rose Society 1996, Qualitätsauszeichnungen bei internationalen Rosenwettbewerben in Den Haag 1997 sowie in Belfast, was die gärtnerische Gesamtleistung und Zuverlässigkeit der Sorte unterstreicht. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Aufrechter, breitbuschiger Strauch mit 140–210 cm Höhe und 80–130 cm Breite, dicht verzweigt und kräftig bestachelt; das dunkelgrüne, glänzende Laub sorgt für hohe Blattmasse und deckt den Boden zuverlässig ab. |
| Blütenmorphologie |
Halbgefüllte, flache Blüten mit 13–25 Blütenblättern, mittelgroß mit etwa 4–7 cm Durchmesser, meist in Büscheln stehend; gute Selbstreinigung, da der überwiegende Teil der verblühten Blüten von selbst abfällt. |
| Farbdaten und Phänologie |
Klarer, leuchtender Rottton mit leichtem Purpurunterton; Knospen tief dunkelrot, frisch öffnende Blüten scharlachrot, später sattrot mit feinem Purperschimmer; sehr gute Farbbeständigkeit mit nur leichter Aufhellung bei starker Sonneneinstrahlung. |
| Duft und Aroma |
Duftarm mit sehr schwacher, kaum wahrnehmbarer Duftausprägung, im Vordergrund steht die visuelle Wirkung der dichten, roten Blütenflor-Masse; die Sorte eignet sich daher vor allem für Flächen, bei denen Optik und Struktur wichtiger als Duftwirkung sind. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Im Herbst mäßig angesetzte, kugelförmige Hagebutten mit etwa 18–26 mm Durchmesser; leuchtend rot gefärbt, sie ergänzen den Gehölzcharakter dekorativ und verlängern die Zierwirkung nach Abschluss der Hauptblütezeit. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Sehr hohe Winterhärte mit Einstufung in RHS H7, schwedische Zone 5 und USDA 4a; gute Hitze- und mäßige Trockenheitstoleranz, die Sorte zeigt jedoch eine deutliche Anfälligkeit gegenüber Schwarzfleckenkrankheit, Rost und Mehltau. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte in Beeten, Parks, städtischen Grünflächen, Hecken und Solitärpflanzungen; Pflanzabstand 110 cm in Gruppen, 100 cm in Hecken, 180 cm als Solitär, Pflanzdichte 0,8–1,0 Pflanzen/m², regelmäßiger Pflanzenschutzaufwand einzuplanen. |
Hansaland verbindet klare, leuchtend rote Blütenfarbe mit homogener Strauchstruktur und hoher Winterhärte; als wurzelechte pharmaROSA NATURAL Pflanze bietet sie für größere Flächen einen langfristig gut kalkulierbaren Rosenbestand, dessen Einsatz Sie sorgfältig erwägen können.