Holsteinperle – orange-rote Teehybride für hochwertige Rosenflächen
Widerstand kennzeichnet diese robuste Teehybride, die auf öffentlichen Flächen mit reduziertem Pflanzenschutz zuverlässig funktioniert und damit mittel- bis langfristig planbare Pflegebudgets unterstützt. Die stark gefüllten, hochzentrierten Blüten in leuchtendem Korallenorange stehen meist einzeln, entwickeln sich zu eleganten Pastelltönen und sorgen für einen dauerhaften, repräsentativen Flor. Dank guter Gesundheit und ausgeprägter Winterhärte bleibt der Bestand auch in raueren Lagen stabil, selbst wenn im Untergrund schwere Böden eine sorgfältige Drainage und aufwendige Bodenvorbereitung erfordern. Die aufrechte, buschige Wuchsform mit rund 1,0–1,4 m Höhe sorgt für klare Linien in Parkbeeten, Rondellen und Wohnanlagen, während die einheitliche Pflanzenstruktur eine sehr homogene Fläche ermöglicht. Als wurzelechte pharmaROSA® NATURAL Pflanze mit aktivem Wurzelsystem etabliert sich Holsteinperle rasch, nutzt das erste Jahr vorrangig für die Wurzelbildung, baut im zweiten Jahr kräftige Triebe auf und erreicht im dritten Standjahr ihren vollen, dauerhaft tragfähigen Zierwert.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Kommunale Parkbeete mit reduzierter Pflanzenschutzstrategie |
Die Sorte zeigt stabile Krankheitsresistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost, wodurch Pflanzenschutzmaßnahmen auf ein Minimum reduziert werden können, auch auf Großflächen. Ideal für verantwortliche Kommunen. |
| Repräsentative Eingangsbereiche von Wohnanlagen |
Große, hochzentrierte Blüten in kräftigem Korallenorange mit eleganter Pastellverfärbung bieten ganzjährig einen gepflegten Eindruck bei zugleich überschaubarem Pflegeaufwand. Besonders geeignet für Wohnungswirtschaft. |
| Langgestreckte Mischrabatten entlang von Promenaden |
Die aufrechte, buschige Wuchsform mit 100–140 cm Höhe sorgt für eine klare, gut lesbare Struktur und lässt sich zuverlässig mit Stauden und Gehölzen rhythmisieren. Vorteilhafte Wahl für Gestaltungsbüros. |
| Rondelle und Kreisverkehre mit anspruchsvoller Optik |
Einzelblütige, schnittrosenähnliche Stiele ergeben ein ruhiges, geordnetes Bild, das aus der Distanz gut wahrnehmbar ist und in stark frequentierten Knotenpunkten dauerhaft repräsentativ bleibt. Empfohlen für Verkehrsplaner. |
| Großflächige, einheitliche Rosenpflanzungen |
Die Kombination aus einheitlicher Wuchshöhe, homogener Blattstruktur und farbstarkem, doch harmonisch verblassendem Flor erleichtert die Vereinheitlichung großer Flächen bei kalkulierbarer Pflege. Vorteilhaft für große Anlagenbetreiber. |
| Standorte mit bindigen, zu Staunässe neigenden Böden |
Auf schweren Untergründen mit professionell eingebauter Drainage bleibt die Sorte dank kräftigem, wurzelechten Wurzelsystem stabil und vital; so sind auch problematische Tonstandorte längerfristig nutzbar. Nützlich für bodenbewusste Planer. |
| Klimatisch raue Stadt- und Randlagen |
Mit Winterhärte bis etwa –23 °C (H7, USDA 6a) übersteht Holsteinperle auch kältere Winter, wodurch sich das Ausfallrisiko reduziert und Nachpflanzungen seltener erforderlich sind. Vorteilhaft für kostenbewusste Betriebshöfe. |
| Dauerhafte Stauden‑Rosen‑Kombinationen im öffentlichen Raum |
Die dunkellaubige, leicht glänzende Belaubung bietet einen idealen Hintergrund für Partner wie Purpurglöckchen oder kriechenden Günsel und hält die Pflanzung auch außerhalb der Hauptblüte optisch geschlossen. Empfehlenswert für gestalterisch orientierte Institutionen. |
Dekorationsideen
- Korallenes Band – Längsbeete entlang von Promenaden mit Holsteinperle in rhythmischer Pflanzung schaffen ein ruhiges, farbintensives Band – für kommunale Grünflächenverantwortliche.
- Parkrondell – Kreisförmige Pflanzungen in Rondellen, kombiniert mit niedrigeren Purpurglöckchen, betonen die aufrechte Struktur der Sorte – für Stadtplanungs- und Tiefbauämter.
- Eingangsensemble – Vor Wohnanlagen bildet Holsteinperle in Gruppen mit kriechendem Günsel eine gepflegte, leicht zu unterhaltende Willkommenszone – für Hausverwaltungen.
- Staudenrahmung – In Mischrabatten geben die dunkelgrünen, glänzenden Blätter einen ruhigen Hintergrund für saisonale Staudenakzente – für Objekt- und Freiraumplaner.
- Rosenachse – Beidseitig einer Wegeachse gepflanzt, liefert die aufrechte, buschige Form einen klaren Rahmen für Sichtbeziehungen – für Betreiber weitläufiger Parkanlagen.
Fachliches Sortenprofil
| Parameter |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tee-Sorte Holsteinperle, eingetragener Sortenname KORdiam, Handelsname u. a. Kordiam; zugelassen als Teehybride Rose und Ausstellungsteehybride, Sortenechtheit regelmäßig gärtnerisch geprüft. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Reimer Kordes bei W. Kordes & Sons, Deutschland; Kreuzung aus unbekanntem Sämling × ‘Flamingo’, Züchtungsjahr 1984, Markteinführung und Registrierung 1987 durch W. Kordes & Sons. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Holsteinperle wurde 2001 bei der Western New York Rose Society Show in den USA zur Show‑Königin nach ARS‑Regeln gekürt und bestätigt damit ihre besondere Eignung als hochwertige Schnitt- und Ausstellungssorte. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Aufrechter, buschiger Strauch mit etwa 100–140 cm Höhe und 50–70 cm Breite, dicht bestachelt und mit mäßig dichtem, leicht glänzendem, dunkelgrünem Laub; gleichmäßiger Aufbau für strukturierte Beete. |
| Blütenmorphologie |
Große, L‑Blüten von 7–10 cm Durchmesser, stark gefüllt mit 26–39 Petalen, hochzentriert und spitzknospig, meist einzeln stehend; klassischer, schnittrosentypischer Flor mit guter Eignung für Ausstellungszwecke. |
| Farbdaten und Phänologie |
Außen RHS 28B, innen 29C; Knospen tief korallenorange, später leuchtend orange‑rosa mit lachsfarbenem Ton, zum Abblühen hin zarte Lachs‑ und pfirsichrosige Pastellnuancen; mittlere Farbstabilität und remontierender Blühverlauf. |
| Duft und Aroma |
Blüten gelten als duftlos; es wird kein charakteristischer Rosenduft beschrieben, womit die Sorte sich besonders für Bereiche eignet, in denen optische Wirkung im Vordergrund steht und Duft keine planerische Rolle spielt. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet gelegentlich kugelförmige, orange‑rote Hagebutten von etwa 12–18 mm Durchmesser, meist vereinzelt; dekorativer, jedoch nicht dominanter Fruchtschmuck, der die optische Wirkung der Herbstbepflanzung unaufdringlich ergänzt. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Resistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; winterhart bis etwa –23 bis –21 °C (H7, USDA 6a, schwedische Zone 3) und damit für viele kontinentale und kühlere deutsche Regionen verlässlich einsetzbar. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Empfohlene Pflanzabstände: ca. 55 cm in Massenpflanzungen, 45 cm für Hecken, 90 cm als Solitär; daraus ergeben sich 3,3–3,8 Pflanzen pro m², wodurch homogene, gut geschlossene Bestände mit kalkulierbarem Pflegeumfang entstehen. |
Holsteinperle bietet große, repräsentative Blüten, robuste Krankheitsresistenz und eine gleichmäßige, wurzelechte Entwicklung zu stabilen Rosenflächen – eine überzeugende Option, wenn Sie langfristige Pflanzkonzepte professionell entscheiden möchten.