BARBRA STREISAND™ – lavendelfarbene Teehybriden-Rose für hochwertige Rosenflächen
Mit ihrer lavendelvioletten Blütenfarbe und dem intensiven, weit wahrnehmbaren Duft verbindet diese Sorte aus dem pharmaROSA® NATURAL Programm repräsentative Eleganz mit langfristig kalkulierbarer Pflege. Die wurzelechte, entwicklungsstarke Pflanze baut zunächst ihr Wurzelsystem auf, gefolgt von zunehmender Triebkraft und erreicht ab dem dritten Standjahr ihren vollen Zierwert – ein Rhythmus, der zu nachhaltig geplanten Parkanlagen und Wohnumfeldbegrünungen passt. Die großblumige, hochzentrierte Blütenform ermöglicht einen klaren, geordneten Flächencharakter, während die stabile Wuchsform und das dicht dunkelgrüne Laub eine hochwertige Kulisse für Wege, Eingänge und Aufenthaltsbereiche schaffen. Die Sorte zeigt sich bei guter Bodenvorbereitung in Regionen mit wechselfeuchten, teils lehmigen Böden und angepasster Regenverteilung als verlässlich, insbesondere dort, wo die Drainage auf bindigen Substraten verbessert und zugleich eine gewisse Wasserspeicherung gewährleistet ist. In öffentlichen und halböffentlichen Räumen entsteht so eine dauerhafte, duftstarke Rosenfläche mit homogenem Bild, die auch bei reduziertem Pflegebudget Visitenkartencharakter behält.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Repräsentative Parkbeete entlang von Hauptwegen |
Die großblumigen, hochzentrierten, lavendelfarbenen Blüten sorgen für eine klare, edle Optik, die Hauptwege, Eingangsbereiche und Achsen dauerhaft aufwertet; die gleichmäßige Wuchshöhe von 110–150 cm schafft ein ruhiges, ordentliches Bild für verantwortliche Parkanlagenbetreiber. |
| Wohnungsnahe Grünanlagen und Innenhöfe |
Sehr starker, süß-zitrusiger Duft und dichtes, dunkelgrünes Laub bieten hohen Aufenthaltswert direkt im Wohnumfeld; aufgrund der zuverlässigen Remontierfähigkeit bleibt der Schmuckwert über die Saison erhalten, was die Planung von Pflegegängen für Wohnungsbaugesellschaften erleichtert. |
| Verkehrsnahe Rondelle und repräsentative Knotenpunkte |
Die aufrechte Wuchsform mit 75–105 cm Breite ergibt auch im Kreisverkehr und in Rondellen eine sauber konturierbare, gut fassbare Pflanzstruktur; farblich hebt sich das Lavendelviolett deutlich von üblichen Staudenmischungen ab und erleichtert gestalterische Akzente für Kommunen. |
| Großflächige Rosenfelder in öffentlichen Parks |
Die empfohlenen Pflanzdichten von 2,5–2,9 Pflanzen/m² ermöglichen homogene, gut kalkulierbare Bestände; das vorgezogene, wurzelechte Material stabilisiert sich rasch im Boden, verkürzt die kritische Anwachsphase und mindert damit das Ausfallrisiko für Grünflächenämter. |
| Reihige Pflanzungen entlang von Promenaden |
Die Kombination aus hochzentrierter Schnittrosenform und gleichmäßiger Wuchshöhe erzeugt entlang von Promenaden einen geradlinigen, gepflegten Eindruck; bei angepasster Bewässerung zeigt die Sorte zufriedenstellende Leistung auch bei Hitze, was Planungssicherheit für Servicebetriebe bietet. |
| Solitärpflanzungen an Eingängen und Vorplätzen |
Als Solitär mit rund 100 cm Pflanzabstand kann die Sorte ihre Blütengröße von 7–10 cm und den Fernduft eindrucksvoll zeigen; die dunkelgrüne, glänzende Belaubung rahmt den Blütenkopf und setzt klare Akzente vor Eingangssituationen, die besonders für Institutionen relevant sind. |
| Rosenhecken zur Raumgliederung in Großanlagen |
Mit 55 cm Pflanzabstand entstehen halbtransparente, blühende Raumteiler, die Wege und Nutzungsbereiche strukturieren; optimierte Bodenvorbereitung mit funktionsfähiger Drainage auf lehmig-tonigen Böden reduziert Staunässe und unterstützt eine verlässliche Bestandsentwicklung für Planungsbüros. |
| Duft- und Schaubeete mit Schnittrosencharakter |
Die Sorte eignet sich durch ihre lange Stiellänge, einzeln stehenden, hochzentrierten Blüten und starke Duftausprägung hervorragend für Schaubeete mit Schnittnutzung; hier lassen sich hochwertige Duftrosenflächen mit klarer Gestalt und kalkulierbarem Pflegeprofil für Rosengärten etablieren. |
Dekorationsideen
- Lavendelpromenade – In linearen Beeten entlang von Gehwegen mit silbrigem Artemisia ludoviciana kombiniert, entsteht eine kühle, elegante Duftachse – ideal für öffentlich zugängliche Wohnwege.
- Rondell mit Struktur – Im Zentrum Pinus mugo ‘Mops’, umrahmt von Barbra Streisand™ in dichter Pflanzung, ergibt sich ein klar gefasstes, pflegeökonomisches Blütenrondell – passend für kommunale Verkehrsknotenpunkte.
- Duftinsel – In großzügigen Gruppen nahe Sitzbereichen gepflanzt, ergänzt durch Blaue Kugeldisteln, entsteht ein kontrastreicher Duft- und Blütenfokus – attraktiv für Parkbereiche mit längerer Verweilzeit.
- Repräsentative Eingangsachse – Beidseitige Bepflanzung von Zufahrten und Vorplätzen mit gleichmäßigen Reihen, unterpflanzt mit niedrigem Bodendeckergrün, schafft einen dauerhaft ordentlichen, hochwertigen Eindruck – geeignet für Wohnanlagen und öffentliche Einrichtungen.
- Schnitt- und Schaubeet – In rechteckigen Beeten mit einheitlichem Pflanzabstand angelegt, lässt sich der Blütennachschub für interne Schnittzwecke sichern, ohne die Flächenwirkung zu verlieren – für institutionelle Gärten und Schauanlagen.
Fachliches Sortenprofil
| Eigenschaft |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte aus der Kollektion Teehybride Rose. Eingetragener Sortenname WEKquaneze, im Handel als Barbra Streisand™ Teehybride Rose. ARS-Ausstellungsname: Barbra Streisand. Weiblicher Vorname als Sortenbezeichnung. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Tom Carruth, Weeks Wholesale Rose Grower, Inc. (USA). Kreuzung aus („Blue Nile“ × („Ivory Tower“ × „Angel Face“)) × „New Zealand“. Züchtungsjahr 2001, Registrierung 2002 (USA PP 13 120), Markteinführung nach 2002. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Rose Hills International Rose Trials 2004 als duftendste Sorte prämiert. 2010 Klassenbester der Desert Rose Society Annual Fall Show. Mehrfach ausgezeichnet in ARS-Ausstellungen (Queen, King, Princess, Court of Show) in den Jahren 2000–2001. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Aufrecht wachsende Hybrid-Tea-Rose mit 110–150 cm Höhe und 75–105 cm Breite. Dichtes, dunkelgrünes, glänzendes Laub, mäßig bestachelt. Mittlere Selbstreinigung, abgeblühte Blüten sollten regelmäßig entfernt werden, um den Flor zu fördern. |
| Blütenmorphologie |
Großblumige, einzeln stehende, hochzentrierte Blüten im klassischen Schnittrosentyp. Blütengröße 7–10 cm, gefüllt mit 26–39 Petalen. Spitzknospige Form, gut für Ausstellungs- und Schnittzwecke geeignet. Remontiert zuverlässig mit reichhaltiger zweiter Blüte. |
| Farbdaten und Phänologie |
Blüten in mittellila bis lavendelfarbenen Tönen, mit leicht tieferer purpurvioletter Nuance an den Rändern. ARS-Code m, RHS 72A außen, 75C innen. Bei starker Sonne silbrig aufhellend, insgesamt mittlere Farbbeständigkeit und über die Saison kontinuierlicher Flor. |
| Duft und Aroma |
Sehr starker, aus der Distanz wahrnehmbarer Duft mit süß-zitrusigem Charakter. Gefüllte Blüten mit teilweise bedeckten Staubblättern, daher primär Zier- und Duftwert im Vordergrund. Für Duftbeete und repräsentative Standorte mit Besucherverkehr besonders geeignet. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Aufgrund der gefüllten Blüten und des üblichen Ausputzens werden nur selten Hagebutten angesetzt. Gelegentlich eiförmige, rote Hagebutten von etwa 10–14 mm Durchmesser, ohne wesentliche gestalterische oder ökologische Zusatzfunktion. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –26 bis –23 °C (RHS H7, USDA 5b, schwedische Zone 4). Mittlere Hitze- und Trockenheitstoleranz, bei längerer Trockenheit Bewässerung erforderlich. Krankheitsresistenz insgesamt mittel, gut resistent gegen Schwarzfleckenkrankheit, mittlere Anfälligkeit für Mehltau und Rost. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte mit gut vorbereiteten, durchlässigen Böden. Geeignet für Beete, Solitärpflanzung und Schnittnutzung. Pflanzabstand für Massenpflanzungen etwa 65 cm, Hecken 55 cm, Solitär 100 cm. Pflanzdichten von ca. 2,5–2,9 Pflanzen/m² ergeben geschlossene, homogene Bestände. |
BARBRA STREISAND™ verbindet großblumige, duftstarke Eleganz mit homogenem Wuchs und schneller Etablierung wurzelechter Pflanzen, sodass auf öffentlichen und halböffentlichen Flächen langfristig stabile, pflegeökonomische Rosenbilder entstehen können – eine prüfende Musterauspflanzung lohnt sich.