Rosenflächen planen: Sorten, Pflanzung & Pflege – PharmaRosa®

Für öffentliche Flächen geplant: stabile, planbar pflegbare Rosenflächen

Auf öffentlichen und Grünflächen ist das Ziel ein kalkulierbarer, über die gesamte Saison gleichmäßiger Schmuckwert mit möglichst wenigen, gut planbaren Pflegearbeitsstunden und stabilen Kosten. Das Ausgangsmaterial ist hier die eigenbewurzelte, wurzelnackte Rose, aus der – je nach vor Ort eingesetzter Technik – eine durchgehende, in den Boden gepflanzte Fläche oder – wenn das Projekt dies verlangt – eine einheitliche Containerbepflanzung aufgebaut werden kann (Eingangsbereiche, befestigte Plätze, Verkehrsknotenpunkte, repräsentative Zonen, Terrassen). Hier erhalten Sie aus Betreiberperspektive konkrete Anhaltspunkte für Pflanzplanung und Sortenwahl (langer Schmuckwert, naturnahe Anmutung, Hagebutten- oder Bienenweide-Beete), Logik für Pflanzabstände und Flächenaufbau, Schritte der Standortvorbereitung, typische Einstellungen von Bewässerungssystemen, Mulch- und Nährstoffprotokoll sowie einen effizienten, gut terminierbaren Pflegeplan (unter Berücksichtigung von Salz, Smog, Vandalismusrisko und Verkehrslast). Was ist in Ihrem Projekt aktuell der kritischste Punkt: Planung/Sortiment, Bewässerungsbetrieb, Etablierung der Wurzelzone oder die Pflege- und Einsatzplanung?

Schnelle Grundprinzipien

  • Niveau der Anlage: Definieren Sie das Qualitätsniveau des Standorts (repräsentativer Platz/Park vs. extensiver Grünstreifen) und wählen Sie dazu passendes Sortiment und Pflegeintensität. Eine hochwertige Prestige-Fläche hat andere Ziele als ein verkehrsnaher Grünstreifen; dies sollte immer anhand von Etablierungsdauer, Bewässerbarkeit und Wartungsfreundlichkeit gemeinsam festgelegt werden.
  • Ausgangsmaterial: eigenbewurzelte, wurzelnackte Rosen – der Stock ist regenerationsfähig und vital; Stockaustriebe stärken die Sorte, so bleibt die Fläche langfristig stabil, und verkahlte oder geschädigte Partien regenerieren sich auch nach einem stärkeren Rückschnitt gut.
  • Widerstandsfähige Sorten: tolerant gegenüber Schwarzfleckenkrankheit und Mehltau, mit geringem Schnitt- und Pflanzenschutzbedarf, die auch unter städtischem Stress (Salz, Smog, Wärmeinsel) typischerweise gut performen.
  • Flächenabschluss: Pflanzabstand auf die Endgröße abgestimmt – ein schnell schließender Bestand unterdrückt Unkraut, reduziert den Pflegeaufwand, und die Wurzelzone erhält ein schattigeres, ausgeglicheneres Mikroklima.
  • Bewässerung: in der Regel Tropfzonen mit Zeitschaltuhr; bei Inbetriebnahme längere Zyklen, später Ausdünnung; bei Hitze verlängerte Programme. Bei eigenbewurzelten Rosen ist der frühzeitige Aufbau der Wurzelzone in den ersten 1–2 Jahren besonders kritisch.
  • Mulch: 6–10 cm dauerhafter Mulch (Rinde/Kompost) – weniger Verdunstung, Unkrautunterdrückung, saubere Flächen, stabilere Wurzelzonen-Temperatur und geringere Extremschwankungen.
  • Containerbepflanzung – wenn dieser Schwerpunkt im Vordergrund steht: In befestigten Bereichen, Eingängen und repräsentativen Punkten lässt sich eine Rosenfläche im Container ebenfalls sehr gut planen, sofern die Gefäße einheitlich sind, die Entwässerung gesichert ist und Bewässerungs-/Nährstoffprotokoll zonenweise organisiert werden. Dasselbe funktioniert auch im Privatgarten (Terrasse, Balkon, Eingang), dort sind jedoch Frostschutz und die regelmäßige Kontrolle des Wasserhaushalts noch wichtiger.
  • Sicherheit: Schutzkante/Begrenzung, verdeckte Bewässerung; Salz- und Vandalismustoleranz als Kriterium bei der Sortenwahl sowie verkehrssichere, übersichtliche, nicht zu hohe Bestände.

Eigenbewurzelt – der Stock ist regenerationsfähig und vital; Stockaustriebe stärken die Sorte, so bleibt die Fläche langfristig stabil, geschädigte oder zurückgefrorene Partien können sich regenerieren, ohne dass die Pflanzen durch Unterlagen­ausschläge „verwildern“.

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Pflanzplanung & Sortenwahl

Kriterien: Niveau der Fläche und gewünschter Schmuckwert, jährliche Pflegekosten, widerstandsfähiges Sortiment, Bewässerbarkeit, Salz- und Smogbelastung, Vandalismusrisiko, Winterdienst- und Räumrouten, Verkehrs- und Sicht­sicherheit. Wenn der Standort auch Containerbepflanzung vorsieht (befestigte Flächen, Eingänge, Knotenpunkte), sind bei der Auswahl insbesondere schnelle Regeneration, planbar einheitlicher Zustand und Frost- sowie Trockenheitstoleranz des Wurzelsystems zu berücksichtigen.

Sortenstrategie (in der Praxis): Auf größeren Flächen ist es sinnvoll, in „Blöcken“ zu planen: Sorten mit ähnlichen Ansprüchen kommen in eine Zone (Bewässerung, Schnitt, Nährstoffgabe, Pflanzenschutz), so wird die Pflege schneller und besser planbar. Auf repräsentativen Flächen können mehrere, lange schmückende und ein homogenes Bild erzeugende Sorten kombiniert werden; in extensiven Bereichen ist ein toleranter, wenig eingriffsbedürftiger Bestand das Ziel. Bei eigenbewurzeltem Material bleibt die Fläche langfristig stabiler, da die Stockaustriebe die Sorte stärken und der alternde Bestand durch Rückschnitt gut verjüngt werden kann.

Tematische Flächen: Beete mit langer Blüte (gute Nachblüte), Bienenweide-Charakter (mit bestäuberfreundlichen Begleitern), naturnahe Anmutung (lockerere Wuchsform, natürlichere Farbpalette), Hagebuttenflächen (Schmuckwert im Herbst/Winter mit ökologischem Zusatznutzen). Wählen Sie Begleitpflanzen so, dass Bewässerungs- und Pflegeansprüche kompatibel bleiben und die gut durchlüftete, zugleich beschattete Struktur der Rosenwurzelzone nicht verloren geht.

Nutzung Empfohlener Typ Richtabstand Hinweis
Stark frequentierte Gehwegränder Bodendecker 40–60 cm Dichte Teppichbildung, geringer Schnittbedarf; schneller Flächenabschluss, gut planbare Unkrautkontrolle
Repräsentative Parkbeete Floribunda / Park 45–60 cm Lange Blühsaison, gute Nachblüte; planbarer Rückschnitt, stabiler Schmuckwert aus der Hauptblickrichtung
Extensiver Grünstreifen Toleranter Bodendecker / Park 50–70 cm Weniger Eingriffe; Unkrautunterdrückung durch Flächenabschluss und Mulch, geringerer Pflegeaufwand
Bienenweide-Beet Lange blühende Sorten + Begleiter 45–70 cm Kontinuierliche Blüte; Begleitpflanzen in derselben Bewässerungszone, aufeinander abgestimmte Blühwellen
Böschung/Schräge Bodendecker 40–70 cm Erosionsminderung mit Mulch; stabile Randbildung und guter Wurzelzonenhalt am Hang
Pergola/Zaun Kletter- / Ramblerrosen 1,5–3,0 m Waagerechte Anbindung = mehr Blütenknospen; planbare Auslichtung, gut überschaubares Grundgerüst

In Frostsenken oder an salzbelasteten Standorten sollten salz- und frosttolerante Sorten gewählt werden; halten Sie 60–100 cm Abstand zum Fahrbahnrand oder legen Sie ein Hochbeet an. Ist Hagebuttenschmuck das Ziel, sollte der Rückschnitt von Verblühtem nicht zu intensiv erfolgen, und der Formschnitt entsprechend angepasst werden, damit genügend Triebe für die Fruchtbildung verbleiben. Bei Containerbepflanzungen ist das größte Risiko in der Regel der Wasserhaushalt (Austrocknung/Staunässe), daher sollten zonierte Bewässerungs- und Nährstoffprotokolle bereits in der Planung festgelegt werden, einschließlich der Berücksichtigung möglicher Durchfrierung der Wurzelballen.

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Pflanzung (Standortvorbereitung)

Bodenaustausch / Lockerung: In schweren Stadtböden 35–40 cm tief lockern; falls nötig teilweiser Bodenaustausch gegen ein komposthaltiges Substrat. Auf größeren Flächen ist maschinelle Vorbereitung (Fräsen/Lockern) nur dann sinnvoll, wenn die Verdichtung anschließend wieder kontrolliert hergestellt und das Bodenniveau exakt eingestellt wird. Sind im Projekt auch Containerbepflanzungen vorgesehen, planen Sie die Logistik vor Ort (einheitliche Gefäße, zonierte Anordnung, Wasserversorgung) ebenso detailliert, einschließlich Transportwegen und intensiverer Bewässerung während der Etablierungsphase.

Drainage und Versickerung: Zur Vermeidung von Staunässe auf größeren Flächen Kiesbett / Drainagerohr. Planen Sie die Entwässerung immer zusammen mit dem Wasserabfluss von angrenzenden Belagsflächen, damit in der Rosenwurzelzone kein dauerhaft stehendes Wasser verbleibt.

Pflanztiefe: Bei eigenbewurzelter, wurzelnackter Pflanzung ist die stabile Fixierung der Wurzelzone in einem luftführenden Boden das Ziel; in windexponierten Lagen kann eine Pflanzung 2–3 cm unterhalb des umliegenden Bodenniveaus die Startstabilität verbessern. Wichtig ist, dass der Wurzelhals weder zu tief liegt noch austrocknet.

Einschlämmen: Lagenweises Auffüllen + zweimaliges Angießen. In größeren Beeten sollte das Einschlämmprogramm zonenweise organisiert werden (das Team arbeitet jeweils in derselben Reihe), so bleiben Wasserzugabe und Arbeitszeit gleichmäßig und das Wurzelsystem legt sich bei jedem Stock optimal an den Boden an.

Schutzkante / Einfassung: Gegen Pflegemaschinen (Freischneider, Rasenmäher) 5–8 cm hohe Kante oder dauerhafte Einfassungselemente. Ziel: schneller, gleichmäßiger Rand­schnitt bei weniger Schäden und klar sichtbarem, sauberen Rosenrand.

Detaillierte Methode: Pflanzung – vollständige Anleitung.

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Bewässerung (System & Betrieb)

System: Auf öffentlichen Flächen in der Regel Tropfbewässerung (oberirdisch oder verdeckt) mit Magnetventilen und zentraler Steuerung. Häufige Einstellung: Tropfrohr mit 2 l/h oder 4 l/h pro Emitter; ventilgesteuerte Zonen, zentrale Zeitschaltuhr, Regen- und Bodenfeuchtesensor. Auf repräsentativen Flächen sind für einen stabilen Schmuckwert feinere Zonen (getrennte Beetgruppen) sinnvoll, in extensiven Bereichen einfachere Programme. Bei Containerbepflanzung gilt dasselbe Betriebsprinzip: Zonierung, reproduzierbare Zyklen und Wassergabe möglichst ohne Benetzung des Laubs, dafür mit vollständiger Durchfeuchtung des gesamten Wurzelballens.

Bestand Emitter / Stock Durchfluss 1 Zyklus (Richtwert)
Frisch gepflanzt 2 Stück 2 l/Stunde 45–60 Minuten
Etablierter Bestand 2–3 Stück 2–4 l/Stunde 60–120 Minuten
Hitzeperiode 2–3 Stück 2–4 l/Stunde +1 zusätzlicher Zyklus/Tag

Erhöhter Bewässerungszeitraum im Sommer (Richtwert)

  • Norden (Norddeutschland): 10.06. – 25.08.
  • Nordrhein-Westfalen: 01.06. – 31.08.
  • Mitte-West: 01.06. – 31.08.
  • Ostdeutschland: 01.06. – 31.08.
  • Bayern: 01.06. – 31.08.
  • Baden-Württemberg: 01.06. – 31.08.

Programmierung: eher längere, seltenere Zyklen; das Laub möglichst nicht beregnen. Auf öffentlichen Flächen ist frühe Morgenbewässerung vorteilhaft (weniger Verdunstung, geringeres Verkehrsrisiko). Jährliche Wartung: Reinigung der Filter, Kontrolle der Verbindungen, Probelauf der Zonen, Entwässerung im Winter, wo nötig, sowie regelmäßige Kontrolle der Wurzelzone (ob sich unter der oberen Schicht keine trockene „Linse“ bildet).

Detaillierte Methode: Bewässerung – vollständige Anleitung.

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Mulch & Boden

  • Mulch: 6–10 cm Rinde/Kompost; Auffrischung 1× jährlich. Halten Sie um die Stängel einen 3–5 cm breiten Ring frei. Auf großen Flächen sollte die Mulchergänzung zonenweise und abgestimmt mit der Bewässerung erfolgen, damit Wurzelzonenschutz und Unkrautunterdrückung gleichmäßig bleiben.
  • Boden: pH 6,0–6,8; bei schweren Stadtböden Kompost + Sand; gegen Verdichtung 1–2 Lockerungsdurchgänge pro Jahr. Auf hochwertigen Flächen ist es sinnvoll, die Bodenqualität zu Beginn im Labor prüfen zu lassen und gezielt zu verbessern, mit besonderem Augenmerk auf Humusgehalt und Durchlüftung.
  • Randbegrenzung: saubere Kante, Kies- oder Metallabschluss zum Rasen hin gegen Einwuchs – schnellere und gleichmäßigere Pflege, geringeres Risiko mechanischer Schäden an den Rosenstöcken.

Verwandt: MulchenBoden & pH.

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Nährstoffversorgung

Betriebsprinzip: Startgabe im Frühjahr mit CRF (3–4 Monate Wirkungsdauer) + sommerliche Ergänzung mit Kalium-Schwerpunkt; ab September kein Stickstoff mehr. Ziel ist ein stabiler, nicht übertriebener Zuwachs: Auf öffentlichen Flächen sind zu weiche, schnellwüchsige Triebe anfälliger (Hitze, Smog, Vandalismus). Bei Containerbepflanzungen kann die Auswaschung schneller sein, daher ist eine stabile, terminierte Nachversorgung noch wichtiger, gleichzeitig muss Salzstress in der Wurzelzone vermieden werden.

  • 2–3 cm Kompostschicht unter dem Mulch (1× jährlich) – auf großen Flächen gut mechanisierbare Maßnahme, die Bodenleben und Selbst­erhaltungskraft der Wurzelzone verbessert.
  • CRF 25–80 g/Stock (je nach Typ und Größe); flüssige Nachdüngung nur bei Bedarf (Stress, Mangelsymptome, hochwertige Repräsentationsbeete). Auf Containerflächen sollte die Nachdüngung zonenweise vereinheitlicht werden, damit der Zustand nicht zu stark streut und das Wasser–Nährstoff-Verhältnis in allen Gefäßen ähnlich bleibt.

Ausführlich: Nährstoffversorgung / Düngung.

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Pflanzenschutz (integriert)

  • Grundprinzip auf öffentlichen Flächen: In der EU liegt der Schwerpunkt auf integrierter Strategie – widerstandsfähige Sorten, Vorbeugung, kontinuierliche Beobachtung und nur bei Bedarf gezielte Maßnahmen. Wenn eine Behandlung erforderlich ist, dürfen ausschließlich für die jeweilige Anwendung zugelassene Mittel in etikettenkonformer Aufwandmenge und Technik von sachkundigem Personal ausgebracht werden, mit abdriftminimierender Technik und risikomindernder Terminierung (Windstille, moderate Temperaturen, Schonung blühender Flächen). Auf öffentlichen Flächen sind vor und nach der Behandlung Flächenabgrenzung und Kennzeichnung, Minimierung der Exposition der Bevölkerung sowie Dokumentation der Maßnahmen (Zeitpunkt, Mittel, Dosis, Witterung, beobachtete Symptome) gelebter Standard, da sie Rückverfolgbarkeit und schnelle Reklamationsbearbeitung sicherstellen.
  • Hygiene: Entfernung befallenen Laubs; morgendliche bodennahe Bewässerung; Sicherstellung guter Durchlüftung durch Pflanzabstände und Auslichtung, damit das Laub schneller abtrocknet und das Risiko von Pilzinfektionen sinkt.
  • Vorbeugung: Kulturtechnik + biologische/schonende Verfahren in Rotation; Terminierung der Behandlungen nach Infektionsdruck, nicht nach Kalender, wobei die Regenerationsfähigkeit des eigenbewurzelten Bestands gezielt genutzt wird.
  • Gezielte Behandlung: abhängig von Witterung und Symptomen; ausschließlich zugelassene Präparate in Etikettendosis und unter Einhaltung der Wartezeiten; auf öffentlichen Flächen sind Flächenbehandlungsprotokoll und Information, sowie der Schutz sensibler Gruppen (Kinder, Haustiere) besonders wichtig.

In der Blütezeit bienenschonende Verfahren anwenden; über 25–28 °C kann Schwefel zu Verbrennungen führen. Öl + Kupfer/Schwefel nur mit großer Sorgfalt kombinieren. An sensiblen Standorten (Spielplätze, Einrichtungen, hoher Fußgängerverkehr) sollten Sortenwahl und Vorbeugung die Hauptinstrumente sein, und etwaige Behandlungen als vorab planbare, dokumentierte Maßnahmen organisiert werden. Bei Containerbepflanzung erhöhen Überbewässerung und Sauerstoffmangel in der Wurzelzone den Pflanzenschutzdruck sehr schnell, daher sind Entwässerung und kontrollierte Bewässerung Schlüsselfaktoren, insbesondere in sommerlichen Trockenphasen.

Ausführlich: Pflanzenschutz.

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Schnitt / Rückschnitt

  • Saisonbegleitend (planbar): Rückschnitt verblühter Rosen (Floribunda/Park) – auf repräsentativen Flächen regelmäßiger, in extensiven Zonen reduzierter. Verkehrs- und Sicht­sicherheit ist auf allen Niveaus Pflicht, besonders entlang von Gehwegen und an Kreuzungen.
  • Jährlicher Formschnitt (1 Hauptdurchgang): Leichter Formschnitt im Vorfrühling; Entfernung geschädigter, sich kreuzender oder nach innen wachsender Triebe. Bei Bodendeckern lässt sich die Vereinheitlichung der Ränder mit Schneidwerkzeugen beschleunigen, wobei die regenerierenden Stocktriebe eigenbewurzelter Pflanzen bewusst belassen werden.
  • Hagebuttenschmuck: Ist Herbst-/Winterschmuck durch Hagebutten gewünscht, sollte der Rückschnitt verblühter Triebe zurückhaltend erfolgen und der Schnitt stärker auf Auslichtung und Verjüngung ausgerichtet werden, damit sich die Früchte gleichmäßig und sicher über den gesamten Stock verteilen können.
  • Kletter-/Ramblerrosen: Leitäste waagerecht anbinden; Seitentriebe im Frühjahr einkürzen; alle 2–3 Jahre Gerüsttriebwechsel – so lässt sich der Arbeitsaufwand in planbare Zyklen gliedern, und die Rankkonstruktion bleibt über die gesamte Lebensdauer leichter wartbar.

Ausführlich: Schnitt.

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Vandalismus, Salz- und Smogbelastung

  • Schutz: verdeckte oder abgedeckte Tropfbewässerung, stabile Pfähle/Befestigungen, niedrige Schutzkante; Piktogramm-Hinweise. Das Sortiment sollte verletzungs­tolerant und schnell regenerationsfähig sein. Bei Containerbepflanzung sind einheitliche Gefäße und stabile Fixierung von Vorteil, um Kipp- und Vandalismusrisiko zu reduzieren und ein Aufplatzen des Wurzelballens bei wiederholtem Umstürzen zu vermeiden.
  • Salzbelastung: größerer Abstand zum Fahrbahnrand, Hochbeet oder Drainage; nach winterlichem Streusalz­einsatz, wo technisch möglich, Spülbewässerung, damit Salz teilweise aus der Wurzelzone ausgewaschen werden kann.
  • Smog/Wärmeinsel: heller Mulch, stabile Pflanzabstände; 40–60 cm Abstand zu stark aufgeheizten Flächen (Asphalt, Wände). In extensiven Zonen sind tolerante Sorten besonders im Vorteil, zusätzliche Beschattung der Wurzelzone und Windschutz können den Stress weiter reduzieren.

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Pflege- und Einsatzplanung (Richtwerte)

Häufigkeit Aufgabe
Wöchentlich Kontrolle der Bewässerungszonen (Druck, Filter, Tropferleistung); Schnellcheck an stark frequentierten Standorten; Rückschnitt verblühter Blüten je nach Niveau; bei Containerbepflanzung Kurzcheck des Wasserhaushalts der Gefäße (Austrocknung/Übernässung), Beobachtung frischer Stocktriebe und eventueller Schäden
14-tägig Unkrautentfernung in Mulchrissen; Kontrolle von Verbindern und Tropfern; Erfassung von Schadbildern/Flecken
Monatlich Mulchergänzung, Kantenkorrektur; Kontrolle auf Nährstoffmangel (Mangelsymptome); Pflanzenschutzüberprüfung und Dokumentation (witterungsabhängig); bei Containerflächen Kontrolle der Entwässerung und zonierte Terminierung von Eingriffen mit periodischer Beurteilung des Wurzelballenzustands
1× jährlich Frühlings-Formschnitt; Ausbringung von CRF-Dünger; vollständige Wartung der Bewässerungsanlage (Probelauf, Zonentest, Winterentleerung/Frühjahrsstart)
Alle 2–3 Jahre Verjüngende Auslichtung (Entfernung alter, verkahlter Partien); Gerüsttriebwechsel bei Kletterrosen nach Zyklus; Bodengefügeverbesserung nach Bedarf, insbesondere auf hoch belasteten oder verdichteten Teilflächen

Die Einsatzplanung kann je nach Witterung, Flächenniveau und Belastung angepasst werden; die größte Effizienz bietet zonierte Pflege (gleichartige Flächen in einem Arbeitsgang), bei eigenbewurzelten Beständen zahlt sich eine bewusst intensivierte Betreuung in den ersten 1–2 Etablierungsjahren besonders aus.

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FAQ

Welchen Pflanzabstand sollten wir auf stark frequentierten öffentlichen Flächen wählen?
Allgemein 40–60 cm (Bodendecker), 45–60 cm (Floribunda/Park). In extensiven Zonen eher am oberen Ende des Bereichs, auf repräsentativen Flächen eher mit Fokus auf schnelleren Flächenabschluss – Ziel sind Unkrautunterdrückung und planbare Pflege. Wenn auch Containerbepflanzung vorgesehen ist, sind einheitliche Gefäßgrößen und konsequente Einhaltung des Betriebsprotokolls der Schlüssel zu einem homogenen Bild, damit sich Etablierungszeit und Schmuckwert beider Flächentypen synchron entwickeln.
Wann sollen Kletterrosen an das Spalier angebunden werden?
Binden Sie bereits bei der Pflanzung 4–6 Gerüsttriebe an; waagerechte Anbindung führt zu mehr Blütenknospen. Auf größeren Flächen empfiehlt es sich, das Anbinden als eigenständigen, terminierten Arbeitsgang (abschnittsweise) zu organisieren, so wird die Arbeit schneller und gleichmäßiger, und das Spalier bleibt über die gesamte Lebensdauer übersichtlich und sicher.
Wie lässt sich Vandalismus reduzieren?
Schutzkante, verdeckte Bewässerung, dichte Bepflanzung und Piktogramm-Hinweise. Gute Einsehbarkeit und regelmäßige Präsenz des Pflegepersonals wirken ebenfalls abschreckend, außerdem sollten tolerant-regenerationsfähige Sortimente gewählt werden. Bei Containerbepflanzung sind stabile Aufstellung und Fixierung besonders wichtig, um Kipp- und Diebstahlrisiko zu senken; eigenbewurzelte Bestände können sich auch nach Rückschnitt in der Regel gut regenerieren.

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Firmendaten

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Handelsregisternummer: 01-09-717479
USt-IdNr.: 13075314-2-43
Pflanzengesundheits-Registrierungsnummer: HU130721
Bankverbindung (IBAN):
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